Aktueller Stand : Was die Polizei zur Explosion in Rheinbach weiß

Am Freitagmorgen gab es eine größere Explosion in einem Rheinbacher Einfamilienhaus. Nach der Explosion in einem Einfamilienhaus haben die Ermittler weitere Substanzen sichergestellt.

Nach der Explosion in einer Rheinbacher Wohnung am Freitagmorgen hat die  Bonner Polizei bei einer weiteren Durchsuchungsaktion in Brühl in der Nacht zu Samstag weitere Chemikalie und Substanzen sichergestellt. Das teilte die Bonner Polizei jetzt mit.

Der Verursacher der Explosion liegt im Krankenhaus

Durchgeführt hatten die Durchsuchung Kriminalbeamte der Bonner Polizei und Spezialkräfte des Entschärferdienstes der Bundespolizei. Die Wohnung in Brühl gehörte jenem 63-Jährigen Mann, der sich am Tag zuvor bei der Explosion im Obergeschoss eines Rheinbacher Einfamilienhauses verletzt hatte und weiter im Krankenhaus befindet.

Und zwar weil er nach den bisherigen Ermittlungsstand der Polizei zuvor mit chemischen Substanzen in einem Zimmer experimentiert hatte. Am Montag zeugten noch zerbrochene Fenster-Scheiben, die teils mit OSB-Platten verhängt waren, von der Explosion. Wie der GA erfuhr handelt es sich bei dem Rheinbacher Einfamilienhaus um das Haus des Vaters des 63-Jährigen.

Warum der 63-Jährige mit den Chemikalien zu Gange gewesen sein könnte

Laut Polizei kann nach dem bisherigen Ermittlungsstand nicht ausgeschlossen werden, dass der 63-Jährige aus beruflichen Gründen mit den Substanzen umging. Hinweise auf eine mögliche Gefährdung Dritter hätten sich allerdings nicht ergeben, die Ermittlungen dauern aber weiter an. Die Rheinbacher Feuerwehr war am Freitagmorgen als erstes zu dem Einsatz alarmiert worden: „Das Alarmstichwort lautet Kleinbrand mit Rauchentwicklung“, erklärt Katarina Knoch, Sprecherin der Rheinbacher Feuerwehr, auf Anfrage.

Nach Eintreffen habe man die betroffenen Räumlichkeiten erkundet, den Verletzten betreut, aber dann schnell festgestellt, dass es keinen Brand gab: "Da es für die Feuerwehr auch sonst nichts weiteres zu tun gab, haben wir die Einsatzstelle sofort der Polizei übergeben", so Knoch weiter.