Millioneninvestition für sauberes Wasser Kläranlage in Flerzheim soll Mikroplastik, Viren und Medikamente filtern

Rheinbach-Flerzheim · Mikroplastik und andere Schadstoffe, gegen die herkömmliche Klärmethoden nichts ausrichten können, werden zunehmend zum Problem. Der Erftverband rüstet seine Anlage in Flerzheim deshalb jetzt auf.

Im Klärwerk in Rheinbach-Flerzheim wird unter anderem das Abwasser aus Rheinbach, Meckenheim und Wachtberg behandelt. Gegen bestimmte Schadstoffe braucht es neue Technik.

Im Klärwerk in Rheinbach-Flerzheim wird unter anderem das Abwasser aus Rheinbach, Meckenheim und Wachtberg behandelt. Gegen bestimmte Schadstoffe braucht es neue Technik.

Foto: Alexander C. Barth

Was erst einmal den Abfluss hinuntergespült ist, schwindet schnell aus dem Sinn. Für Klärwerkbetreiber wie den Erftverband beginnt damit erst die Arbeit – und die wird nicht einfacher. Trotz des allgemein gewachsenen Öko-Bewusstseins lasse sich bei den regelmäßigen Laboruntersuchungen insgesamt kein Rückgang der Schadstoffbelastung im eingehenden Abwasser feststellen, erklärte jetzt René Düppen, Bereichsleiter für Abwassertechnik beim Erftverband, bei einem GA-Besuch des Klärwerks in Rheinbach-Flerzheim. Das abgehende Wasser soll dennoch sauberer werden – durch eine Millioneninvestition in modernste Technik.