1. Region
  2. Voreifel & Vorgebirge
  3. Rheinbach

Rheinbacher Jungfeuerwehr: Simulation eines 24-Stunden-Alltags auf einer Wache

Rheinbacher Jungfeuerwehr : Simulation eines 24-Stunden-Alltags auf einer Wache

Wie sieht der Alltag bei der Feuerwehr aus? Mit welchen Situationen kann oder muss gerechnet werden? Welche Entscheidungen sind vor und während des Einsatzes zu treffen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich am Wochenende acht Mädchen und zwölf Jungen der Jungfeuerwehr in der Feuerwache Rheinbach am Brucknerweg.

Dabei lebten sie 24 Stunden wie auf einer richtigen Wache der Berufsfeuerwehr. Mit von der Partie war, wie im vergangenen Jahr, die Malteser Jugend mit einem Rettungstransportwagen. Neben Alarmierungen ging es bei der sechsten Auflage des Berufsfeuerwehrtages auch um Fahrzeug- und Gerätekunde sowie Erste Hilfe.

"Dienstbeginn" war am Samstag um 10 Uhr mit einer Fahrzeugeinweisung und der Vergabe der Tagesaufgaben. Die erste Herausforderung bestand darin, brennenden Unrat auf dem Bauhof zu löschen. Nach einem Theorieblock und dem Mittagessen gab es einen sogenannten "B3-M-Alarm", einen Brand mit gefährdetem Menschenleben.

"Die Meckenheimer Kameraden haben uns dankenswerterweise ein altes Haus zur Verfügung gestellt, damit wir bei unserer Übung auch mal Wasser in einem Haus einsetzen dürfen", sagte Jasmin Schöbel von der Rheinbacher Wehr. Nachmittags wurde dann ein weiterer Großalarm ausgelöst: Person vermisst, hieß es.

Unterstützt wurde die Suche in Wormersdorf durch die DRK-Rettungshundestaffel des Rhein-Sieg-Kreises. Darüber hinaus waren so unterschiedliche Übungseinsätze wie ein simulierter Waldbrand in Hilberath und ein Gefahrguteinsatz an der Waldkapelle mit Beseitigung einer Ölspur geplant. Geweckt wurden die Jungfeuerwehrleute gestern Morgen durch einen Fehlalarm. "Auch das kommt häufiger vor und muss geübt werden", sagte Schöbel.

Weitere Informationen zur Jungfeuerwehr und den Gruppenstunden gibt es im Internet unter jugendfeuerwehr-rheinbach.de.