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Tödlicher Motorradunfall in Rheinbach: Fahrer stellt sich bei der Polizei

Landstraße bei Peppenhoven : Flüchtiger Motorradfahrer stellt sich nach tödlichem Unfall in Rheinbach

Am Donnerstagabend ist ein Motorradfahrer nach einer Kollision auf der L493 bei Rheinbach-Peppenhoven ums Leben gekommen. Ein weiterer mutmaßlicher Unfallbeteiligter war zunächst flüchtig, stellte sich aber später bei der Polizei.

Nach dem Verkehrsunfall auf der Landstraße 493 bei Rheinbach-Peppenhoven am Donnerstagabend, bei dem ein Motorradfahrer tödlich verletzt wurde, hat sich der Unfallbeteiligte noch am Abend nach dem Unfall der Polizei in der Wache Meckenheim gestellt. Er war zunächst vom Unfallort geflüchtet, ohne sich um das Unfallopfer zu kümmern. Nach ihm hatte die Polizei auch mit einem Hubschrauber gesucht.

Ein Drogentest bei dem 43-jährigen Mann aus dem Rhein-Sieg-Kreis war nach Angaben der Bonner Polizei positiv, eine Blutprobe wurde angeordnet. Das Motorrad des Mannes stellten die Ermittler sicher. Bei dem Unfall erlitt der 43-Jährige leichtere Verletzungen. Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zum Führen des genutzten Motorrades ist. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

Der verstorbene Unfallbeteiligte ist mittlerweile identifiziert. Bei ihm handelte es sich laut Polizei um einen 45-jährigen Mann aus dem Rhein-Sieg-Kreis.

Zum exakten Unfallhergang und zur Schuldfrage ermittelt die Polizei noch. Zeugen hatten den Unfall am Donnerstag um 19.35 Uhr auf der Autobahnbrücke zwischen Peppenhoven und Rheinbach beobachet. Als der 45-jährige Fahrer den 43-Jährigen überholen wollte, sollen sich die beiden Fahrzeuge berührt haben. Dadurch kamen beide Fahrer zu Fall. Hierbei erlitt der überholende Motorradfahrer tödliche Verletzungen. Der andere Beteiligte, so berichten Zeugen, richtete sein Krad wieder auf und fuhr davon.