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Verfolgungsjagd von Kerpen bis Rheinbach: Zwei Verletzte

Drogenfund im Auto : Verfolgungsjagd endet mit Unfall in Rheinbach

Über 45 Kilometer erstreckte sich eine Verfolgungsjagd der Polizei am Mittwoch. Zwei Männer flohen vor einer Kontrolle in Kerpen über die A61, bis der Wagen in Rheinbach gegen einen Baum prallte. Beide Insassen wurden verletzt.

Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis hat einen Opel Corsa 45 Kilometer von Kerpen bis Rheinbach verfolgt. Am Mittwochabend gegen 22.45 Uhr wollte die Polizei in Kerpen den Opel Corsa kontrollieren. Nach Angabe der Polizei missachtete der 32-jährige Fahrer jedoch die Anhaltesignale und floh auf die Autobahn 61. Mehrere Streifenwagen nahmen die Verfolgung auf.

An der Anschlussstelle Rheinbach verließ der Opel die Autobahn und fuhr in Richtung Todenfeld auf die Tomburger Straße, die in einen Waldweg mündet. Als das Auto in den Waldweg fuhr, beendete die Polizei zunächst die Verfolgung. Kurze Zeit später, in der Nähe einer Rasthütte, prallte das Auto dann frontal gegen einen Baum.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das rechte Vorderrad abgerissen. Der Fahrer und der 33-jährige Beifahrer wurden bei dem Unfall verletzt. Es stellte sich heraus, dass der 32-Jährige keinen Führerschein hatte und unter Drogeneinfluss stand. Im Auto fanden die Beamten rund 50 Gramm Marihuana und 230 Gramm Amphetamin. Neben den illegalen Drogen wurden auch vermutlich gestohlene Autoteile und ein Schlagring sichergestellt. Die Männer wurden vorläufig festgenommen. Per Rettungswagen und gefolgt von Polizeiwagen wurden die Verletzten ins Krankenhaus gebracht.

(ga)