Kiesabbau in der Voreifel Aus der Kiesgrube wird ein Paradies für seltene Tierarten

Rheinbach/Swisttal · Ende 2029 könnte der Kiesabbau in der Grube zwischen Flerzheim und Buschhoven enden. Schon jetzt hat sich die Natur einen Teil des Geländes zurückgeholt.

Künftig ein Naturschutzgebiet: Die Kiesgrube Flerzheim mit Blick auf die Abbruchkante und Buschhoven dahinter.

Künftig ein Naturschutzgebiet: Die Kiesgrube Flerzheim mit Blick auf die Abbruchkante und Buschhoven dahinter.

Foto: Axel Vogel

Wenn der letzte Bagger seine Schaufel geleert hat, wenn die Aufbereitungsanlagen abgebaut sind und wenn keine Kieslaster mehr die Grube durchqueren, dann ist Johannes Granow längst im Ruhestand. Der 62-Jährige ist Geschäftsführer der Kieswerk Rheinbach GmbH & Co. KG, die die etwa 62 Hektar große Kiesgrube zwischen Flerzheim und Buschhoven betreibt. Die aktuelle Betriebsgenehmigung läuft noch bis Ende 2029. Ob die GmbH dann bei der Bezirksregierung Arnsberg nochmals eine Verlängerung beantragt, steht noch nicht fest.