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A61: Fahrerflucht nach Unfall zwischen Swisttal und Weilerswist - Auto war nicht zugelassen

Fahrerflucht zwischen Swisttal und Weilerswist : Unfallfahrer war mit nicht zugelassenem Auto auf A61 unterwegs

Nach einem Unfall am Mittwoch auf der A61 bei Swisttal hat der Fahrer die Flucht ergriffen. Die Polizei suchte unter anderem mit einem Hubschrauber nach ihm. Nun steht fest: Er war mit einem nicht zugelassenen Auto und falschem Kennzeichen unterwegs.

Nach der Kollision mit einer Betonschrammwand auf der A61 am Mittwochabend zwischen Swisttal und Weilerswist hat ein Autofahrer die Flucht ergriffen. Er wurde in der Nacht auf Donnerstag vergeblich gesucht, unter anderem mit einem Hubschrauber, teilte die Polizei am Donnerstag auf Anfrage mit. Ersten Ermittlungen ergaben, dass die flüchtige Person - ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt, ist unklar - am Mittwochabend gegen 22 Uhr mit einem nicht zugelassenen Fahrzeug unterwegs war.

Dabei handle es sich um einen Peugeot 206, mit dem die Person aus noch ungeklärter Ursache in die mittlere Betonschrammwand auf der A61 krachte und auf dem Standstreifen zum Stehen kam. Der Unfallverursacher war beim Eintreffen der Polizei nicht mehr vor Ort. Der Wagen habe ein Wuppertaler Kennzeichen, das nicht zum Auto passe. Einsatzkräfte gingen am Donnerstag davon aus, dass die Person das Kennzeichen auf das Fahrzeug montiert hatte. Eine Überprüfung der Fahrgestellsnummer ergab, dass das Auto nicht zugelassen ist. Die Suche nach dem Unfallflüchtigen geht am Donnerstag weiter. Es gebe gute Ansätze, sagte ein Polizeisprecher.

Für die Unfallaufnahme und die Spurensicherung waren am späten Mittwochabend der Standstreifen und die rechte Spur gesperrt worden. Es bestand zunächst Gefahr durch die ungesicherte Unfallstelle auf dem Standstreifen und Gegenständen auf der Fahrbahn. Nach Informationen vor Ort hatte ein Zeuge zunächst Trümmerteile entdeckt und bei dem verunfallten Auto angehalten, um zu helfen.

(ga)