Kommentar Endlich tut sich etwas

Kein Zweifel: Es ist gut, dass sich endlich etwas tut in der Heimerzheimer Ortsmitte. Über leer stehende Ladenlokale an der Kirchstraße wird seit Jahren geklagt.

Auch die Supermarkt-Ruine an der Kölner Straße ist nicht wirklich ein Motiv für einen Swisttaler Fotokalender.

Eine ansprechende Architektur vorausgesetzt, können die angedachten Projekte den Heimerzheimer Ortskern aufwerten. Und nicht nur das: Die Bevölkerung wird auch im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis immer älter, immer mehr Menschen werden künftig auf Pflegeplätze und altersgerechte Wohnungen angewiesen sein.

Der Rhein-Sieg-Kreis geht davon aus, dass bis zum Jahr 2030 in Rheinbach, Meckenheim, Swisttal und Wachtberg etwa 1150 Pflegeplätze benötigt werden. Heute existieren gerade einmal 754 Plätze - es fehlen also rund 400.

Vor diesem Hintergrund sollte man auch die Befürchtung, die teils schon bestehenden, teils geplanten Swisttaler Seniorenhäuser könnten sich eines Tages gegenseitig die "Kundschaft" streitig machen, ganz entspannt betrachten. Zumal für die Wohnungen ja auch die Option besteht, sie nicht nur an Senioren zu vermieten.

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