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Flutkatastrophe: Kalender mit Bildern aus Swisttal soll Flutopfern zugute kommen

Erlös geht an Kindergärten : Kalender mit Bildern aus Swisttal soll Flutopfern zugute kommen

Die Heimerzheimer Dirk und Justin Restel haben Kalender mit Swisttaler und speziell Heimerzheimer Motiven erstellt. Die verkaufen sie zugunsten von der Flut betroffener Kindergärten.

Die Schäden durch das Hochwasser in der Region sind allgegenwärtig. Unterdessen ist aber auch die Hilfe für Betroffene überall zu finden. Zahlreiche Aktive sammeln mit ihren Möglichkeiten Spenden. In Heimerzheim bietet nun Picfiart-Fotografie zwei Kalender zugunsten hochwassergeschädigter Kindergärten an.

Einen Kalender mit stimmungsvollen Motiven aus Heimerzheim hatten Grafiker Dirk Restel und sein Sohn, der Fotograf Justin Restel, schon im vergangenen Jahr erstellt. Der Verkauf vor Ort erfolgte über die Heimerzheimer Bookcompany. „Er lief gut“, so Dirk Restel über die Auflage für 2021. Und bereits in diesem Sommer ab es erste Anfragen nach einem Kalender für 2022. Als der Hochwasser das Dorf traf, war für die beiden klar: Sie gestalten den Kalender.

Auf den Bildern sind auch frühere Ansichten von Gebäuden, die vom Hochwasser betroffen sind

Sie haben ihr Büro schließlich hier im Ort und hatten Glück. Unterdessen gibt es sogar zwei Ausgaben für 2022: einmal zwölf Motive aus Heimerzheim und einmal zwölf Bilder aus unterschiedlichen Swisttaler Orten.

Zu sehen sind darunter auch Gebäude, die das Wasser getroffen hat: das Rathaus in Ludendorf beispielsweise. Unter den Heimerzheimer Bildern ist eine stimmungsvolle Aufnahme der Swist, die friedlich in ihrem Bett fließt. Und eine Impression des Fronhofs, der ebenfalls nun anders aussieht. Von jedem verkauften Kalender gehen mindestens drei Euro in den Spendentopf. Restels möchten damit die örtlichen Kindergärten unterstützen. Auch an einigen dieser Einrichtungen gab es Wasserschäden.

Erhältlich sind die Kalender für zehn Euro derzeit im Internet unter www.picfiart.de/shop. Später wäre ein Verkauf in örtlichen Geschäften gewünscht. Aber Dirk Restel hat Sorge, dass einige Gewerbetreibende nach dem Hochwasser nicht wieder öffnen werden.