Interview zur historischen Kutschfahrt „Wenn ich die bremsen muss, dann muss ich eine unheimliche Kraft aufwenden“

Interview | Swisttal · Am Sonntag, 9. Juni, fahren im Rahmen der 11. Burgenfahrt wieder zahlreiche historische Kutschen durch die Swisttaler Landschaft. Im Interview sprachen Veranstalter Heinz-Otto Althausen und Kutschenfahrerin Annegret Stier über die Route, warum man bei Kutschen keinesfalls zuerst die Bremse anziehen sollte und über die Fahrten der reichen Gesellschaft.

Die historischen Kutschen der Burgenfahrt in Swisttal
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So schön sind die Kutschen der Burgenfahrt in Swisttal

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Am Sonntag, 9. Juni, dürfte sich ein Ausflug in die Swisttaler Landschaft für Geschichtsbegeisterte und Fans der Netflix-Serie „Bridgerton“ gleichermaßen lohnen. Denn an diesem Tag werfen sich die Teilnehmer der 11. Burgenfahrt wieder in historischen Zwirn, um in Kutschen aus dem 19. und 20. Jahrhundert auf die Reise zu gehen. Dabei werden die historischen Gespanne unter anderem das Gut Capellen, die Burg Heimerzheim und die Burg Morenhoven ansteuern. Im Vorfeld sprachen der Organisator der Fahrt, Heinz-Otto Althausen, und Kutschenfahrerin Annegret Stier mit Jan-Oliver Nickel. Sie erklären, warum man bei einer Kutsche nie als erstes die Handbremse zieht, und wieso Reiche früher dem Gestank der Stadt entgingen.

Annegret Stier und Heinz-Otto Althausen freuen sich auf die 11. Burgenfahrt durch Swisttal.

Annegret Stier und Heinz-Otto Althausen freuen sich auf die 11. Burgenfahrt durch Swisttal.

Foto: Jan-Oliver Nickel