Interview Leistungssport und Beruf: Tag der offenen Tür der Bundespolizei

SWISTTAL-HEIMERZHEIM · Diese eindrucksvolle Karriere hat Rennrodler Felix Loch bereits als 24-Jähriger absolviert. Mit dem amtierenden Olympiasieger und mit der Weltklasse-Snowboarderin Amelie Kober sprach GA-Redakteur Holger Willcke beim Tag der offenen Tür der Bundespolizei.

 Amelie Kober und Felix Loch (Mitte) mit Holger Willcke.

Amelie Kober und Felix Loch (Mitte) mit Holger Willcke.

Foto: Roland Kohls

Wie lassen sich Leistungssport und der Beruf bei der Bundespolizei verbinden?
Amelie Kober: Sehr gut, weil die Bundespolizei uns alle Möglichkeiten bietet, professionell zu trainieren. Gleichzeitig haben wir eine Ausbildung absolviert, die uns nach der Karriere den Einstieg in das Berufsleben garantiert.

Im Winter stehen die Olympischen Spiele in Sotschi auf dem Programm. Welches Ziel haben Sie sich gesteckt?
Felix Loch: Erst einmal müssen wir uns in den nächsten Wochen für die Teilnahme qualifizieren. Aber das sieht ganz gut aus. Ich werde versuchen, meinen Titel zu verteidigen. Dazu gehört aber auch Glück.

Frau Kober, vor fast drei Jahren kam Ihr Sohn Lorenz zur Welt. Begleitet er Sie zu Wettkämpfen?
Kober: Wenn es passt, nehme ich ihn immer mit. Ansonsten kümmert sich meine Familie um ihn.

Was trainiert ein Wintersportler im Sommer?
Loch: Kondition, Kraft und Technik stehen auf dem Trainingsplan. In drei Wochen geht es dann wieder zum Praxistraining auf die Eisbahn.

Wie lange sind Sie noch aktiv?
Kober: An Olympia und den Weltmeisterschaften 2015 werde ich teilnehmen. Danach beende ich wahrscheinlich meine Karriere.

Ihr großes Vorbild ist der ehemalige Weltklasse-Rodler Georg Hackl. Haben Sie Kontakt zu ihm?
Loch: Ständig, er gehört zu meinem Trainerstab. Ich bin froh, dass ich von so einem erfolgreichen Sportler Tipps bekomme.

Welche Geschwindigkeit erreicht Ihr Schlitten im Eiskanal?
Loch: Tempo 150 ist keine Seltenheit. Es geht aber noch schneller.

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