Starkregenexperte erklärt Wo Laien beim Hochwasserschutz irren

Region · Die Liste mit Forderungen von Bürgern im Rhein-Sieg-Kreis und im Kreis Ahrweiler, die in flutgefährdeten Bereichen wohnen, ist lang. Ihre Beobachtungen seien wertvoll, sagt ein Fachmann – aber nicht jeder Vorschlag realistisch.

 Treibgutrechen wie hier im Altendorfer Bach sind eine von vielen möglichen Maßnahmen zum Schutz gegen Hochwasser. Anwohner denken dabei oft nicht weit genug, sagt ein Experte.

Treibgutrechen wie hier im Altendorfer Bach sind eine von vielen möglichen Maßnahmen zum Schutz gegen Hochwasser. Anwohner denken dabei oft nicht weit genug, sagt ein Experte.

Foto: Alexander C. Barth

Im Juli wird die Flutkatastrophe, die das Ahrtal und Teile der Voreifel verwüstete, drei Jahre zurückliegen. Viele Anwohner in gefährdeten Gebieten nehmen ihre Umgebung seitdem anders wahr. Die Erinnerungen an 2021 werden bei vielen wieder wach, wenn so wie kürzlich heftige Niederschläge die Pegel steigen lassen. Besonders argwöhnisch haben Betroffene Nadelöhre im Blick, etwa den Durchlass an der Bachbrücke unweit ihrer Haustür.