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Hans-Jürgen Sittig las in Swisttal: Tod auf dem Riesenrad

Hans-Jürgen Sittig las in Swisttal : Tod auf dem Riesenrad

Wenn Hans-Jürgen Sittig liest, fesselt er seine Zuhörer. Da kommt dem Autor sein Beruf als Schauspieler zugute. Wobei die genaue Zahl der Berufe des gebürtigen Mayeners nicht ganz klar ist: Biologiestudent, Reiseschriftsteller, Fotojournalist, Fallschirmjägerhauptmann, Dichter und Eifelkrimi-Autor sind die Leidenschaften, die der 57-Jährige bis heute ausgelebt hat.

Kostproben gab er jetzt vor rund 70 Zuhörern bei seiner Autorenlesung im Katholischen Pfarrzentrum auf Einladung der Odendorfer Buchhandlung Zimmermann. Nach "Tod am Laacher See" und "Mordwald" hat er seinen neuen Eifelkrimi "Bitburger Blut" veröffentlicht, der im Mittelpunkt der Lesung stand. Mit Witz und Phantasie, teils hintergründigem schwarzem Humor und plastischer Beschreibung von Typen und Landschaften brachte er seine Zuhörer ein und ums andere Mal zum Schmunzeln und Lachen.

Aus dem Inhalt: Nachdem auf dem Mayener Lukasmarkt drei Männer während der Fahrt mit dem Riesenrad erschossen wurden - ein vierter hat den Anschlag schwer verletzt überlebt -, machen sich Jan Wärmland und Sven Trobisch an die Aufklärung der brutalen Tat. Dabei treffen sie etwa auf einen "unsympathischen Typen mit ein paar zu vielen toten Mitarbeitern", der auch noch einen "schlappen Händedruck" hat, der "kaum ausgereicht hätte, das Volumen eines Wattebauschs zu verringern".