Unfall auf L163: Zeugen gesucht Die Polizei ermittelt, die Gemeinde Weilerswist trauert

Weilerswist · In der Nacht zu Rosenmontag sind zwei junge Männer auf der L163 tödlich verunglückt. Die Polizei ermittelt weiterhin und sucht nach zwei Zeugen, die am Unfallort gesehen wurden.

 Warum sich die zwei Personen auf der Landstraße befanden und nicht auf dem danebenliegenden Fuß- und Radweg ist Bestandteil der Unfallermittlungen.

Warum sich die zwei Personen auf der Landstraße befanden und nicht auf dem danebenliegenden Fuß- und Radweg ist Bestandteil der Unfallermittlungen.

Foto: Ulrich Felsmann

Weiterhin trauern die Menschen in Weilerswist und der Region um den 18- und den 20-Jährigen, die in der Nacht zu Rosenmontag auf der L163 angefahren und dabei tödlich verletzt wurden. Für die Familie des Verkehrsunfallopfers aus Weilerswist wurde am Mittwochabend gegen 19 Uhr vom Junggesellenverein Vernich ein Spendenkonto eingerichtet. Nach weniger als einem Tag waren bereits 10.000 Euro an Spendengeldern dort eingegangen. Am Freitag belief sich die Summe dann auf knapp 16.000 Euro. Mehr als 700 Personen haben der Familie ihr Beileid bekundet und mithilfe einer Spende ihre Solidarität und Unterstützung ausgedrückt.

Laut Franz Küpper, Pressesprecher der Polizei Euskirchen, die in dem Fall derzeit ermittelt, kann es noch mehrere Wochen dauern, bis die Blutproben der Beteiligten ausgewertet sind. Die Frage, ob bei dem Unfall Alkohol oder Drogen im Spiel waren, bleibt so lange ungeklärt. „Es werden noch zwei Zeugen gesucht, die an der Unfallstelle gesehen wurden“, sagte Küpper dem GA am Freitagmorgen. Die beiden Personen sollen sich nach Eintreffen der Beamten von der Unfallstelle entfernt haben. Sie seien nach Angaben der Polizei mit Fahrrädern in Richtung Weilerswist gefahren. Die Zeugen werden gebeten, sich telefonisch unter 02251/799460 oder 02251/7990 oder per E-Mail an poststelle.euskirchen@polizei.nrw.de zu melden.

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