1. Region
  2. Voreifel & Vorgebirge
  3. Wachtberg

Polizei ermittelt Tatverdächtige: 18-Jähriger in Wachtberg von vier Männern ausgeraubt

Polizei ermittelt Tatverdächtige : 18-Jähriger in Wachtberg von vier Männern ausgeraubt

Vier Männer sollen am Dienstagnachmittag einen 18-Jährigen geschlagen, getreten, bedroht und beraubt haben. Die Polizei konnte die Angreifer ermitteln und bittet nun um weitere Zeugenhinweise.

Die Bonner Polizei ermittelt wegen schweren Raubes gegen vier Männer im Alter von 18 bis 27 Jahren. Die Verdächtigen sollen am Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr auf einem Feldweg nahe des Einkaufzentrums in Wachtberg-Berkum einen ihnen bekannten 18-Jährigen geschlagen, getreten, bedroht und beraubt haben, wie die Polizei mitteilte.

Demnach hatte sich der 18-Jährige nach ersten Erkenntnissen zunächst mit dem gleichaltrigen Tatverdächtigen am Einkaufszentrum verabredet. Von dort gingen die Männer gemeinsam in den Feldweg, wo drei weitere Männer im Alter von 20, 23 und 27 Jahren hinzukamen und den 18-Jährigen attackierten. Dabei soll er unter anderem mit einem Messer bedroht worden sein. Die vier Tatverdächtigen raubten ihm eine Bauchtasche mit Bargeld und zogen ihm einen Ring vom Finger. Nachdem die Angreifer von ihm abgelassen hatten, rief der 18-Jährige die Polizei. Er wurde ersten Erkenntnissen zufolge bei der Tat leicht verletzt.

Bei der sofort eingeleiteten Fahndung konnte die Polizei drei der vier Tatverdächtigen in Berkum stellen. Bei ersten Ermittlungen wurden unter anderem die Wohnungen der Männer durchsucht. Auch die Identität des vierten Tatverdächtigen steht fest.

Nach Abschluss der Durchsuchungen wurden die Tatverdächtigen in Abstimmung mit der Bonner Staatsanwaltschaft vor Ort entlassen. Das Kriminalkommissariat 32 übernimmt die weiteren Ermittlungen gegen sie. Zeugen, die das Geschehen am Dienstagnachmittag beobachtet haben könnten, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0228/150 oder per Mail an KK32.Bonn@polizei.nrw.de bei den Beamten zu melden.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Der General-Anzeiger arbeitet dazu mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Wie die repräsentativen Umfragen funktionieren und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.