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Fünf Schwerverletzte bei Unfall in Wachtberg: Auto stürzt Böschung hinunter und landet im Garten einer Familie

Fünf Schwerverletzte bei Unfall in Wachtberg : Auto stürzt Böschung hinunter und landet im Garten einer Familie

Am Donnerstagnachmittag ist es im Wachtberger Ortsteil Villip zu einer folgenschweren Kollision gekommen. Auf der L158 stießen zwei Autos auf einer Kreuzung ineinander. Fünf Menschen wurden schwer verletzt.

Ein roter Mazda ist nach einer Kollision am Donnerstag auf einer Kreuzung in Villip erst im Garten einer Familie im Ortsteil Villip liegen geblieben. Nach Aussage der Polizei ist der Unfallhergang noch nicht abschließend geklärt. Vermutlich hat aber der 66-jährige Fahrer des Mazda die rote Ampel auf der Kreuzung L158/Am Wachtbergring übersehen und ist dann ungebremst auf einen silbergrauen Opel Corsa aufgefahren, der wegen der Rotphase an der Kreuzung ordnungsgemäß gehalten hatte. Durch den Aufprall überschlug sich der Mazda und stürzte anschließend eine Böschung hinunter in den Garten einer Familie.

Fünf Schwerverletzte wurden ins Krankenhaus gebracht

Die fünf betroffenen Insassen der beiden Fahrzeuge wurden schwer verletzt zur weiteren medizinischen Versorgung umgehend in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der 66-jährige Fahrer des roten Mazdas und seine 62-jährige Beifahrerin waren nach dem Überschlag in dem stark beschädigten Auto eingeklemmt und mussten von den Einsatzkräften mit schwerem Werkzeug befreit werden. Bei den Insassen des anderen Fahrzeugs handelt es sich um eine Mutter und ihre beiden Kinder. In Lebensgefahr schwebt nach Aussagen der Polizei am Freitag keiner der Verletzten.

Die Familie, in deren Garten das Auto landete, blieb unverletzt. „Meine Schwester hat einen Knall gehört und dann direkt an dem Trampolin im Garten das Auto entdeckt“, erzählt ein Familienmitglied gegenüber dem GA. Es war nicht das erste Mal, dass ein verunglücktes Fahrzeug auf dem Grundstück der Wachtberger Familie gelandet ist. „Vor ein paar Jahren hatte sich ein Lkw hier überschlagen. Da war der Schaden noch größer“, erzählt ein Mitglied der Familie. Sie hätten jetzt wegen der Unfälle aber auch kein komisches Gefühl, dass dies noch mal passieren könnte, so das Familienmitglied gegenüber dem GA. „Die Sorge galt erst einmal den verunglückten Personen in dem Unfallauto.“

Wegen der Absicherung des Unfalls durch die Polizei musste der Bereich rund um die Kreuzung L158/Am Wachtbergring für etwa eineinhalb Stunden teilweise gesperrt werden. Dadurch kam es dort zu länger anhaltenden Verkehrsbeeinträchtigungen.