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Halbzeitbilanz zur Tour: Bürgermeister Jörg Schmidt besucht Wachtberger Ortsteile

Halbzeitbilanz zur Tour : Bürgermeister Jörg Schmidt besucht Wachtberger Ortsteile

Wachtbergs Bürgermeister Jörg Schmidt reist durch alle Wachtberger Ortsteile. Er hört sich Sorgen, Nöte und Wünsche an und versucht, die Probleme zu lösen. Acht von 16 Orte hat er schon besucht.

Wachtbergs Bürgermeister Jörg Schmidt (CDU) feiert Halbzeit bei seiner „Bürgermeister vor Ort“-Tour durch alle Wachtberger Ortschaften. Bislang besuchte Schmidt Adendorf, Klein Villip, Arzdorf, Berkum, Fritzdorf, Gimmersdorf, Ließem und Holzem. In allen Ortschaften sei der erste Bürger der Gemeinde auf ein „reges Interesse“ der Bürger gestoßen.

Termine waren bislang gut besucht

„Alle Termine waren gut besucht, teils fanden sich über 50 Bürger am angegebenen Treffpunkt ein. Auch Vertreter der lokalen Politik, aus Wachtbergs Gemeinderat und den Ortsausschüssen waren anwesend“, heißt es seitens der Gemeindeverwaltung. 

Die Themen seien vielfältig gewesen, einige seien auf die Ortschaften bezogen gewesen, andere Themen seien immer wieder vorgekommen. So gab es zum Beispiel immer wieder Diskussionen rund um den Straßenverkehr. Dabei wurde häufig der Wunsch nach mehr Radarkontrollen geäußert – in Wachtberg würden die Verkehrsteilnehmer oftmals zu schnell fahren. Auch der Zustand der Straßen, etwaige Verkehrsberuhigungen oder auch die teils schwierigen Parksituationen in den Ortschaften wurden angesprochen. Um die Lage in den zugeparkten Straßen zu entzerren, wünschten sich die Teilnehmer Kontrollen durch das Ordnungsamt.

Starkes Interesse an Hochwasservorsorge

Besonders groß sei allerdings das Interesse an der Hochwasser- und Starkregenvorsorge gewesen, insbesondere mit Blick auf die Ereignisse vom 14. und 15. Juli. Der Bürgermeister nahm dabei Hinweise für Verbesserungen bei seinen Terminen auf. Der Pflegezustand von öffentlichen Wegen und Plätzen wurde bei diesen auch thematisiert, die Bürger wünschten sich, dass der Bauhof öfter ausrücken soll. Schmidt könne diesen Wunsch zwar verstehen, verwies aber auch darauf, dass seit einiger Zeit kein Glyphosat mehr verwendet werden dürfte, was zu einem erheblichen Mehraufwand führen würde. Fragen gab es auch zu aktuellen Bauprojekten in der Gemeinde. Ein junger Adendorfer sei extra zu dem Diskussionstermin in seinem Heimatort gekommen, um den Bürgermeister persönlich um weitere Spielgeräte auf dem Schulhof der Adendorfer Schule am Wald zu bitten, so die Gemeinde. Der Wunsch sei notiert worden.

In Arzdorf empfingen 50 Bürger den Bürgermeister

In Arzdorf wurde Schmidt von mehr als 50 Bürgern empfangen, wie der Bürgerverein Arzdorf mitteilt. Dieser hatte zuvor im Ort die Themen gesammelt, die mit dem Bürgermeister besprochen werden sollten. Die Themen waren vielfältig: Ob das Bauvorhaben „Remagener Weg“, die Planung von Windkraftanlagen oder auch die Renovierungsarbeiten im Lehrer-Welsch-Saal – letztere sollen nun von der Gemeinde in Auftrag gegeben werden, so der Wunsch der Bürger.

Bürgermeister Schmidt sieht sich als „Kümmerer“

„Viele Fragen und Anregungen konnten direkt vor Ort beantwortet werden“, resümiert Schmidt nach der ersten Halbzeit seiner Tour – allerdings nicht alle. Diese würden nun durch die Verwaltung geprüft, bei anderen Themen müsse die Politik beziehungsweise der entsprechende Ortsausschuss einbezogen werden. Oftmals sei auch nicht Gemeinde Wachtberg zuständig, sondern der Rhein-Sieg-Kreis oder andere Behörden oder Unternehmen.  „Der direkte Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern ist gelebte Demokratie. Mir ist es wichtig, Kümmerer vor Ort zu sein und die Anliegen, Fragen und Wünsche da, wo es die Menschen betrifft, gemeinsam mit ihnen zu besprechen. Das macht mir viel Freude“, so Schmidt.

Bis zum 30. November wird der Bürgermeister alle restlichen acht Ortsteile besucht haben. Am Dienstag, 26. Oktober, geht es in Niederbachem, ab 17 Uhr weiter. Treffpunkt ist der Henseler Hof. Im kommenden Jahr soll die Gesprächstour neu aufgelegt werden.