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Bürgermeisterwahl: Die Wachtberger haben die Wahl

Bürgermeisterwahl : Die Wachtberger haben die Wahl

Hartmut Beckschäfer (CDU) und Renate Offergeld (SPD) bewerben sich als Bürgermeister

Mit den Stichwahlen zum Amt des Bürgermeisters und des Landrats endet an diesem Sonntag auch in Wachtberg der Reigen der Kommunalwahl. Während um den Schreibtisch im Kreishaus Sebastian Schuster (CDU) und Dietmar Tendler (SPD) die Klingen kreuzen, heißen bei den Bürgermeisterwahlen die Alternativen: Hartmut Beckschäfer (CDU) und Renate Offergeld (SPD). Beim Wahltermin am 25. Mai konnte keiner der beiden Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erringen, weil mit den Vertretern von Grünen und UWG noch weitere Bewerber im Rennen waren.

Auf Beckschäfer entfielen 42,1 Prozent (4208 Stimmen), Offergeld erhielt 34,7 Prozent (3468 Stimmen). Trotz des klaren Vorsprungs im ersten Wahlgang, deutet für Sonntag einiges auf ein spannendes Rennen hin. Denn immerhin vereinigten am 25. Mai Oliver Henkel von den Grünen und Jochen Wagner für die UWG gemeinsam einen Anteil von mehr als 23 Prozent auf sich. Beide haben nun eine Wahlempfehlung zugunsten von Renate Offergeld ausgesprochen - wobei vollkommen offen ist, in welchem Maße einer solchen Empfehlung auch gefolgt wird. Hartmut Beckschäfer seinerseits erhielt derweil Unterstützung der FDP.

Beide Seiten sind somit bestens aufgestellt, nun liegt es bei den Wählern. Die Stichwahl am Sonntag dauert von 8 bis 18 Uhr. Wie bereits am 25. Mai ist die Gemeinde wieder in die gewohnten 22 Wahlbezirke eingeteilt; auch die für die jeweiligen Wahlberechtigten zuständigen Wahllokale bleiben wie gehabt. Zur Stichwahl reicht es, ein Ausweispapier mitzubringen - soweit noch vorhanden auch die Wahlbenachrichtigung zur Wahl vom 25. Mai 2014.

Die Wähler haben für die Bürgermeister- und die Landratswahl jeweils eine Stimme. Der Stimmzettel für die Bürgermeisterwahl ist blau, der für die Landratswahl ist hellgrün. Wer sich für die Briefwahl entschieden hat, muss seinen Wahlbrief am Sonntag bis spätestens 16 Uhr im Rathaus oder an den auf den Wahlbriefen angegebenen Stellen abgeben. Eine spätere Abgabe ist nicht möglich.