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Abschluss der Bauarbeiten: Ein neuer Fußweg verbindet Villip und Villiprott

Abschluss der Bauarbeiten : Ein neuer Fußweg verbindet Villip und Villiprott

Stolz präsentierte der Wachtberger Beigeordnete Jörg Ostermann mit Holger Weber, dem Strabag-Bereichsleiter Bonn, am Sonntag Bürgern das Ergebnis der Umbauarbeiten an der Burgstraße in Villiprott.

In etwa drei Monaten hatte die Strabag AG für 220 000 Euro die Straße instand gesetzt und einen Fußweg gebaut. Dank des Weges ist es nun möglich, sicheren Fußes von Villip nach Villiprott zu gelangen.

Der "historische Weg" ist teilweise gefährlich

Dies war lange Zeit nicht möglich, da der Ausbau der L 158, besser bekannt als Pecher Landstraße, vor über vierzig Jahren den direkten Weg zwischen den Dörfern durchkreuzte. Bisher war es zwar möglich, auf dem sogenannten "historischen Weg" von einem Dorf ins andere zu laufen. Dieser ist aber teilweise nicht mehr als ein unbefestigter Schleichweg, der ohne Ampel über die Landstraße verläuft und deswegen nicht ungefährlich ist.

Die Begehung war Bestandteil eines Ortstermins. Die Teilnehmer gingen vom Villiper Kirchplatz zum "Rödder Treff" in Villiprott, wobei die neue, sichere Route vorgestellt wurde. Diese führt über die Villiper Dorfstraße, das obere Teilstück des Rodder Kirchwegs, entlang der parallel zur Landstraße verlaufenden Burgenroute und nach Überqueren der L158 über den Fußweg an der Burgstraße hinauf.

Der Übergang zwischen Burgenroute und Burgstraße ist durch eine Fußgängerampel gesichert und so auch für unerfahrene Verkehrsteilnehmer geeignet. Damit sei "der Dorfeintritt richtig gelungen", kommentierte ein Spaziergänger den neuen Weg. Dank Taststeinen und taktilem Pflaster sind die Bürgersteige an den Bushaltestellen in der Burgstraße nun blindengerecht.

Am Ende des Weges lud die Villiprotter Dorfgemeinschaft in den "Rödder Treff" zu Marmeladenbroten, Würstchen und Glühwein ein. Dort zeigten sich die Spaziergänger erfreut über den neuen Fußweg. Als "gute und sichere Möglichkeit über die Landstraße zu kommen", bezeichnete sie Ulf Hausmanns vom Heimatverein Villip. Ein älterer Bürger sagte, es sei "ganz wunderbar, dass diese Möglichkeit da ist", und wünschte sich noch viel mehr Fußwege zwischen den Wachtberger Dörfern.

250 Euro von der Baufirma für die Dorfgemeinschaft

Ostermann dankte der "aktiven, agilen Dorfgemeinschaft" für die Geduld, die beim Umbau teils mit der Sperrung der Burgstraße leben musste. Weber, der nach eigenen Angaben selten zu solchen Anlässen eingeladen wird, bedankte sich bei der Gemeinschaft mit einer Spende von 250 Euro.