Polizeieinsätze in Wachtberg Esel erkundet nachts Villiprott und Pech

Wachtberg · Gleich zweimal musste die Polizei in der Nacht zu Donnerstag nach Wachtberg ausrücken, weil Passanten einen Esel meldeten, der durch das Ländchen lief. In Pech konnten die Beamten das Tier festsetzen.

 Ein Esel machte in der Nacht Wachtberg unsicher. Das Foto ist ein Symbolfoto.

Ein Esel machte in der Nacht Wachtberg unsicher. Das Foto ist ein Symbolfoto.

Foto: dpa/Robert Michael

Seinen Erholungsaufenthalt in Wachtberg hat ein Esel in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zu einem ausgiebigen Ausflug genutzt. Scheinbar fand er ein Schlupfloch, um seine Weide zu verlassen und das nächtliche Ländchen zu erkunden. Saftige Wiesen gibt es immerhin mehr als genug. Allerdings bevorzugte es das Tier, die Dörfer zu entdecken, als Flora und Fauna zu genießen.

Einem Autofahrer fiel das Tier gegen 2.39 Uhr erstmalig in Villiprott auf. Der Esel habe sich dort am Beckers Kreuz in der Nähe einer Bushaltestelle aufgehalten. Der Mann schaffte das Tier zur Seite und verständigte die Polizei. Als diese eintraf, war der Esel nicht mehr da. Eine knappe halbe Stunde später erhielt die Polizei einen weiteren Hinweis auf den Esel.

Esel spazierte bis nach Pech

Dieses Mal aus Pech. Abermals rückten die Beamten zu einem tierischen Einsatz aus und hatten Glück. Gegen 3.13 Uhr konnte der Esel im Bereich Huppenbergstraße/Compbachweg festgesetzt werden. Die Beamten versuchten, den Vierbeiner im Troisdorfer Tierheim unterzubringen, was aber nicht funktionierte. Wie Polizeisprecher Simon Rott erklärte, hätten die Beamten durch ein paar Telefonate herausgefunden, wo der Ausreißer in Wachtberg derzeit zu Hause ist. Sein Rücktransport konnte dann veranlasst werden.

Für die Polizei war der Esel übrigens nicht der einzige tierische Einsatz in der Nacht. Bereits um 23.37 Uhr war den Beamten in Gimmersdorf ein Schaf gemeldet worden, das unterwegs war.