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Gimmersdorfer wünschen sich mehr Möglichkeiten auf dem Bolzplatz

Freizeit : Gimmersdorfer wünschen sich mehr Möglichkeiten auf dem Bolzplatz

Wie lässt sich die Freizeit in Gimmersdorf besser gestalten? Und wie können die Sportangebote für Freizeitathleten ausgebaut werden? Im Gimmersdorfer Ortsausschuss wurden gleich mehrere Fragen in dieser Richtung diskutiert. Schlussendlich ging es um nicht weniger als um die Lebensqualität im Ort.

Im jüngsten Gimmersdorfer Ortsausschuss diskutierten die Mitglieder des Gremiums einen umfangreichen Vorstoß des Ortsvereins Gimmersdorf Aktiv. Auf dem Bolzplatz im Ort wünscht der sich mehr Möglichkeiten für den Sport und für attraktive Freizeitgestaltung. Weil die Lage im Landschaftsschutzgebiet baulichen Veränderungen klare Grenzen setzt, entschied sich der Ausschuss einstimmig für eine Empfehlung zur Erstabstimmung mit dem Landschaftsschutz. Weiterhin diskutierten Bürger und Gremium einen Breitbandausbau.

Verein trägt Bürgerwünsche weiter

Frans Bollebakker, Vorsitzender des Vereins, trug die Wünsche der Bürger vor. Ein Fußballfeld wäre schön und man würde sich freuen, wenn man auch andere Sportarten dort treiben könne, so Bollebakker. Einen Korb für Basketballspiele, ein Volleyballnetz und eine feste Tischtennisplatte wünschten sich die Menschen beispielsweise. Weil die knapp 3000 Quadratmeter große Fläche häufig für Feierlichkeiten wie das Kartoffelfest genutzt würde, wäre auch ein kleiner Unterstand als Schutz vor plötzlich einsetzendem Regen sinnvoll und würde die Aufenthaltsqualität steigern, führte der Vorsitzende aus.

Strenge Vorgaben

Christoph Fiévet (CDU) erinnerte daran, dass der im südlichen Teil des Orts direkt angrenzend zu den Feldern und Plantagen gelegene Bolzplatz im Landschaftsschutzgebiet liegt. „Da sind wir an strenge Vorgaben gebunden“, sagte der Vorsitzende des Ortsausschusses. Stefan Fuchs machte auf den erhöhten Pflegeaufwand aufmerksam, der durch Aufbauten auf der Fläche entstünde. Laut dem Vereinsvorsitzenden Bollebakker wird der Bereich schon heute ehrenamtlich gemäht und gepflegt. „Das soll auch in Zukunft so sein“, sagte er.

Um keine unnötigen Kosten für Planungen zu verursachen, die später wegen des Landschaftsschutzes nicht realisiert werden könnten, schlug Fiévet eine Vorab-Prüfung durch die zuständige Landschaftsschutzbehörde vor. Das Gremium votierte einstimmig für diese Vorgehensweise. Auf der Basis des Prüfungsergebnisses wolle man bei einer der nächsten Sitzungen Wünsche und Möglichkeiten diskutieren.

Verwirrung um den Datenempfang im Ort

Etwas Verwirrung gab es um die verschiedenen Techniken des Datenempfangs im Ort. So wünschten sich einige Bürger eine bessere Breitbandversorgung, um damit einen schnelleren Datenaustausch am Handy oder am Internetfernsehen zu erreichen. Nach der Klärung, dass diese Technik im WLan-Bereich innerhalb des Hauses geregelt ist, befasste man sich mit den Voraussetzungen der Datenleitungen im örtlichen Boden.

Weil aktuell verschiedene Firmen in den Orten Wachtbergs einen Netzausbau anböten, sei das zwar Thema in den Orten. Einem Vergleich zum Ausbau in Züllighoven durch die bn:t wollte Fiévet dennoch nicht folgen. „Züllighoven war gar nicht erschlossen, das ist hier anders“, stellte er fest. Er habe die Möglichkeiten der Leitungsprüfung über das Internet genutzt und festgestellt, dass in den Straßen des Dorfs in der Regel 250 Mbits für den Datenaustausch zur Verfügung stünden. Siegfried Vogel (Unser Wachtberg) gab den schnell voranschreitenden technischen Fortschritt zu bedenken, der unter Umständen bald höhere Datenraten verlange.

Einigung auf eine Empfehlung

Man einigte sich auf eine Empfehlung an die Verwaltung, sich nach etwa drei Monaten nach der Resonanz zu den aktuellen Angeboten erkundigen. Auf der Basis dieser Daten wolle man den Sachverhalt erneut prüfen.