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Ruhepunkte auf Wachtberger Gebiet: Ideen für weitere Liegebänke entlang der Rheinischen Apfelroute gesucht

Ruhepunkte auf Wachtberger Gebiet : Ideen für weitere Liegebänke entlang der Rheinischen Apfelroute gesucht

Seit kurzem stehen an der Rheinischen Apfelroute auf Wachtberger Gebiet zwei weitere Liegebänke. Der Verein Rhein-Voreifel-Touristik sucht Ideen für weitere Standorte der Ruhepunkte – und wirbt um finanzielle Unterstützung.

Während die Profis bei der Tour de France ihre drei Wochen lange Schinderei gerade bewältigt haben, geht es für Hobby-Radfahrer – ambitioniert oder gemütlich unterwegs – auch um Entspannung auf mehr oder weniger langen Runden. Für sie und für Wanderer jeder Couleur bieten mittlerweile Liegebänke an exponierter Stelle entlang der Rheinischen Apfelroute eine willkommene Gelegenheit zum Verweilen. Drei sind es bislang, weitere sollen folgen. Dafür sucht der Verein Rhein-Voreifel-Touristik jetzt finanzielle Unterstützung.

Seit Sommer 2020 verfolgt der Tourismusverbund nach eigenen Angaben die Idee, die Apfelroute noch attraktiver zu machen. Die erste Bank, seinerzeit am Kulturlandschaftserlebnispunkt am Rheinhöhenfriedhof in Wachtberg aufgestellt, hatte so viel Zuspruch gefunden, dass der Verein mit Sitz im Köllenhof in Ließem beschloss, weitere Liegebänke entlang der ganzen Apfelroute zu platzieren.

An der Hauptroute zwei weitere Liegebänke

Gemeinsam mit den Kommunen habe der Verein geschaut, „wo man an schönen Plätzen entlang der Rheinischen Apfelroute oder einer ihrer Nebenschleifen noch solch tolle gemütliche Rastmöglichkeiten platzieren könnte“, heißt es von der Rhein-Voreifel-Touristik. Inzwischen laden bereits acht Holzliegen mit Ausblick entlang der 124 Kilometer langen Strecke zum Rasten ein – gestiftet von regionalen Sponsoren.

Neu auf Wachtberger Gebiet ist eine Bank, die hinter Klein-Villip in Richtung Adendorf unter einer großen Weide steht. Sie wurde vom Jugendrat mit einem Zuschuss der Gemeinde Wachtberg gesponsert. Die zweite Bank, unterstützt von der Firma Hönscheid, steht in Ließem an einer Streuobstwiese mit Blick aufs Siebengebirge.

Infos zur Route und Hinweise für das Miteinander

Zum Konzept gehört, dass der Tourismusverein an jeder Liegebank zusätzlich einen Fahrradständer sowie eine Infotafel aufstellt. Darauf bekommen Interessierte ausführliche Infos zur Apfelroute, aber auch Hinweise für ein gegenseitiges rücksichtsvolles Miteinander von Radfahrern, Wanderern und landwirtschaftlichen Fahrzeugen.

„Weitere schöne Orte zum Verweilen und Ausruhen“ nennt auch die Gemeinde Wachtberg die Liegebänke, die neben den Rastplätzen an den Erlebnisstationen der Apfelroute entstehen. Damit künftig weitere dieser kleinen Oasen für Reisende im Wachtberger Land hinzukommen, sucht der Verein Rhein-Voreifel-Touristik nach weiteren interessanten Punkten – und nach weiterer finanzieller Unterstützung. Den Aufbau und die Pflege der Standorte übernimmt die Kommune.

Und wer weiß, vielleicht entdeckt auch einmal ein Tour-de-France-Teilnehmer die Ruhepunkte auf Wachtberger Gebiet: Radprofis wie Nils Politt und Rick Zabel aus Köln oder Max Walscheid aus dem Koblenzer Raum zum Beispiel haben es nicht allzu weit.