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Wettbewerb: Initiatoren ziehen positive Bilanz

Wettbewerb : Initiatoren ziehen positive Bilanz

Erstmals fand der Wettbewerb „Wachtberg blüht auf“ statt. Insgesamt 17 Wachtberger haben mit Haus- und Vorgärten teilgenommen.

Mit den Besichtigungen der letzten Gärten durch die Jury, wurde der erste Wachtberger Gartenwettbewerb im Oktober abgeschlossen. Die interfraktionelle Initiative „Pro Natur Wachtberg“ hatte den Gartenwettbewerb initiiert und im Juli gestartet. Der Wettbewerb soll Impulse für die Artenschutz setzen und gute Beispiele dafür aufzeigen, dass der artenreiche Hausgarten um ein Vielfaches schöner und am Ende einem monotonen Schottergarten in vielen Belangen überlegen ist.

Über die Resonanz im ersten Jahr ist man außerordentlich erfreut, teilte die Initiative nunmehr mit. 17 Gärten wurden zum Wettbewerb angemeldet. Alle Gärten konnten den Herbst über im September und Oktober von Mitgliedern der Initiative besucht und in Augenschein genommen werden, die mit sehr individuellen Sichtweisen und Philosophien ihrer Besitzer und Besitzerinnen gestaltet wurden. Sämtlich Gärten leisten entsprechend der Wettbewerbsziele und -kriterien einen Beitrag zum Arten- und Klimaschutz in Wachtberg, so die Initiatoren des Wettbewerbs.

Gärten nicht in Punkteschema pressbar

Sehr schnell habe man von der Vorstellung Abschied genommen, die unterschiedlichen Gärten in ein Punkteschema pressen zu können, um „olympische“ Medaillen zu vergeben. „Ob groß oder klein, Vor- oder Hausgarten, mehr oder weniger durchstrukturiert, intensiv oder extensiv gepflegt, jeder Garten hat seinen ganz eigenen Reiz“, sind sich die Initiatoren sicher. Jeder Garten sei ein Gewinn, ob für den jeweiligen Gartengestalter oder die Umwelt und hoffentlich ein Impuls für diejenigen, die bisher ehr auf Schotter- statt Blumenbeete gesetzt haben.

Fotos von den Wettbewerbsgärten werde nun sukzessive auf der Homepage der Initiative veröffentlicht. Sie werden auf naturschutz-wachtberg.de oder der Facebookseite facebook.com/ProNaturWachtberg zu sehen sein. Und die Initiatoren sind sich jetzt bereits einig: Auch im Jahr 2022 soll es einen Wettbewerb geben.