Ärger über verwilderte Katzen in Wachtberg „Wir sind wütend über die unkontrollierte Vermehrung“

Wachtberg · Seit Juli 2017 müssen freilaufende Katzen im Rhein-Sieg-Kreis – und damit auch in Wachtberg – kastriert werden. Das aber geschieht viel zu selten, kritisieren Tierschützer. Die Folge: Kleine kranke Kätzchen gibt es zuhauf. Mit steigender Tendenz.

So gut wie dieser Katze geht es längst nicht allen freilaufenden Tieren. Viele haben Krankheiten oder Verletzungen.

So gut wie dieser Katze geht es längst nicht allen freilaufenden Tieren. Viele haben Krankheiten oder Verletzungen.

Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Herbert und Grawi ging es gar nicht gut, als sie vor gut einem Jahr in Werthhoven gefunden wurden. Die beiden Kätzchen hatten sich in der Dachisolierung des Hauses von Theodora Henn und Herbert Müller verkrochen und waren in einem denkbar schlechten Zustand. Mit Hilfe von Dachdeckern, Nachbarn und dem Tierheim Remagen, das für Wachtberg zuständig ist, konnten sie gerettet, und – nachdem sie mühevoll aufgepäppelt worden waren – vermittelt werden.