Alles fürs Kind Verkäuferansturm auf Frühjahrsbasar im Ließemer Köllenhof

Wachtberg-Ließem · Der 41. Frühjahrsbasar im Ließemer Köllenhof ist auch diesmal wieder eine logistische Herausforderung. Innerhalb weniger Stunden waren die Verkaufsplätze für den 3. März ausverkauft.

So sieht es auf dem Basar aus, bevor die ersten Kunden kommen.

So sieht es auf dem Basar aus, bevor die ersten Kunden kommen.

Foto: Monika Heidenreich

Ohne moderne Technik geht es nicht mehr: Scanner und eine umfangreiche Datenbank für die Ware. Die Vorbereitungen für den 41. Kinder-Kram-Basar am 3. März im Köllenhof Ließem laufen auf Hochtouren. Alle Verkäufer sind gefunden, nun freuen sich die Organisatoren auf viele Kunden.

Von denen gibt es viele: „Mit den Scannern registrieren wir plus minus 300 Kassenbewegungen“, sagt Organisatorin Monika Heidenreich zu der Erfahrung der vergangenen Male. „Da kommen Familien, manche Besucher gehen auch zweimal durch die Kasse“, sagt die Leiterin des Eltern-Kind-Cafés, das hinter dem Basar steckt und am Ende auch davon profitiert. Käufer kommen nicht nur aus der Gemeinde Wachtberg, sondern auch aus Bonn und dem weiteren Umland.

Die freuen sich schon auf Sommerjacken, Schlafsäcke oder eine neue Lego Spielewelt: alles dabei in der großen Auswahl an Kleidung, Spielzeug und anderen Gebrauchsgegenständen für die Kleinen. An dem Sonntag können Mamis, Papis, Omas, Opas und alle Schnäppchenjäger von 14 bis 17 Uhr im Köllenhof stöbern. Für die Kleidung, vorrangig Sommerkleidung ab Geburt bis Größe 176 und die Auswahl an Spielsachen und Büchern, gibt es jeweils einen großen extra Raum.

Im Außenbereich stehen Spielgeräte für draußen (Fahrräder, Rutschauto, Schaukeln und vieles mehr), Kindersitze und große Gebrauchsgegenstände (beispielsweise Hochstühle, Laufställe). Die Fahrräder und Rutschautos können von den Kleinen vor Ort natürlich ausgiebig getestet werden“, sagt Heidenreich.

Schnäppchen und Markenkleidung

Von Schnäppchen bis zu hochwertiger Markenkleidung ist für Kinder alles dabei. „Wir arbeiten auf Kommission, an dem Samstag wird die Ware abgegeben“, sagt die Organisatorin. Die Eltern und Ehemalige aus dem Café – insgesamt rund 40 – sortieren alles nach Größe. „Dank der vorsortierten Auslage haben Besucher schnell einen Überblick“, so Heidenreich. Auch für Schwangere gebe es Kleidung zu kaufen. Für besondere Anlässe „ist ebenso das ein oder andere Schmuckstück dabei: Ein schickes Kleidchen oder ein hübsches Jackett beispielsweise für Ostern“, sagt sie. Auch wenn Karneval nun vorbei ist, liegen auch Kostüme in vielen Größen aus.

Es gibt eine Cafeteria, bei Bedarf wird Kuchen auch verpackt. Auch im Innenhof des Köllenhofs können Besucher Kaffee, Tee und selbst gebackenen Kuchen genießen. Zum Einkauf dürfen nur leere Taschen mitgebracht werden, so die Veranstalter. „Rucksäcke müssen im Auto bleiben.“

Zweimal im Jahr veranstaltet das Eltern-Kind-Café den Kinder-Kram-Basar in Ließem. Im Herbst, in der Regel das letzte Wochenende im September, werden Wintersachen zum Verkauf angeboten. Im Frühjahr, meist das erste Wochenende im März, gibt es Sommersachen. Der Andrang bei den Verkäufern ist jedes Mal riesig: Wenn die Veranstalter die Verkaufsplätze um Mitternacht freigeben, „ist morgens um 8 Uhr kein Platz mehr da“, sagt Heidenreich. Die Verkäufer bestimmen die Preise, „15 Prozent behalten wir ein“, so die Organisatorin. Das Café nutzt die Einnahmen für die Gestaltung des Raums, Bastelmaterial, Ausflüge und Weihnachtsgeschenke.

Die Basare existieren nun seit 20 Jahren, Heidenreich war von Anfang an dabei. „Ich habe es damals mit den damaligen Müttern initiiert, der Basar ist immer mehr gewachsen“, sagt sie. Sie ist außerdem Gründerin des Eltern-Kind-Cafés, das sie immer noch leitet. Derzeit machen 15 Mütter und 22 Kinder mit. „Das macht mir immer noch Spaß“, so die Initiatorin.

Weitere Informationen über KinderKramBasar@gmail.com

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