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Wachtberg-Berkum: Rohbauten für die Geschäfte stehen

Wachtberg-Berkum : Rohbauten für die Geschäfte stehen

Wachtbergs "neue Mitte" wächst: Modeläden, Reisebüro und Parfümerie stehen als weitere Mieter fest.

Berkums "neue Mitte" wächst: Die Rohbauten für das zweite Einkaufszentrum am Wachtbergring sind fertig. Man kann schon erkennen, dass auf der Freifläche zwischen dem Neubaugebiet Rondo, der Markscheune von Schneiders Obsthof und der Alten Molkerei sechs Geschäftsgebäude entstehen. Sie seien bereits zu 90 Prozent vermietet, berichtete Bernd Schubert, Geschäftsführer der Firma Alpha Plan, die hier investiert.

Neben den bereits bekannten Firmen, dem Discounter Lidl und der Drogeriemarktkette dm, verriet Schubert, dass auch Depot ein Ladenlokal mieten wird. Die Kette vertreibt Wohnaccessoires, Dekorationsartikel und Möbel. Für weitere Ansiedlungen zog der Investor auch das Wachtberger Einzelhandelsgutachten heran. "Textil ist in der Versorgung ein Manko", sagte Schubert. Diese Lücke sollen neue Geschäfte für Mode und Kinderkleidung schließen. Das Unternehmen List Bau Nordhorn, das das Nahversorgungszentrum zurzeit errichtet, nennt auf seiner Internetseite eine Takko-Filiale.

Bernd Schubert verriet im Gespräch mit dem GA weitere Mieter: Schuhe gibt es künftig in einer Kienast-Filliale, Reisen verkaufen die Mitarbeiter eines TUI-Büros. Die Parfümerie Rüdell, die vielen Kunden aus Bad Godesberg bekannt ist, eröffnet ebenfalls eine Dependance in Wachtberg. Laut Schubert werden außerdem Gastronomie und ein "Anbieter von hochwertigen Nahrungs- und Genussmitteln" einziehen.

Die Optik der Betonbauten wird sich bis zur Eröffnung der Geschäfte im kommenden Sommer noch grundlegend ändern. Die Fassaden werden mit dunklem Klinker und mit Platten in Holzoptik verkleidet. Außerdem sollen großzügig verglaste Fensterfronten und gläserne Vordächer zum Bummeln einladen.

Die gesamte Technik für die mit Wärmepumpen beheizten Gebäude wird in Zwischendecken versteckt. Insgesamt entsteht eine Nutzfläche von rund 5350 Quadratmetern, rund 3700 Quadratmeter davon sind reine Verkaufsfläche. Zwischen den Geschäften gibt es nicht nur Grün und Parkplätze, sondern auch einen öffentlichen Platz mit Außengastronomie. "Unser Ziel war, hier Aufenthaltsqualität zu schaffen", erklärte Schubert.

Die Bauzeit beträgt laut List Bau insgesamt 13 Monate. Bevor der eigentliche Hochbau beginnen konnte, waren auf dem Gelände umfangreiche Erdarbeiten nötig. Außerdem musste der zentrale Busbahnhof weichen, stattdessen wurden drei Haltebuchten für Busse gebaut.