Beratung zur neuen stromsparenden Straßenbeleuchtung Das erwartet die Wachtberger in den Ausschüssen

Wachtberg · Die politischen Beratungen zu einer neuen Straßenbeleuchtung gehen weiter – im Ausschuss für Infrastruktur und Bau. Weitere Gremien tagen.

 Hell und stromsparend: So soll künftig ganz Wachtberg nachts erhellt werden.

Hell und stromsparend: So soll künftig ganz Wachtberg nachts erhellt werden.

Foto: Axel Vogel

Es ist oft gar nicht so leicht, dass beim Hausbau alles passt. So kommt es immer wieder vor, dass es Probleme mit dem Bebauungsplan oder den Grundstücksgrenzen gibt. Ein Fall für den Planungsausschuss, der an diesem Dienstag ab 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses in Berkum, Rathausstraße 34, tagt.

Es ist nicht die letzte Zusammenkunft von Politikern vor der Sommerpause. Auch der Ausschuss für Infrastruktur und Bau (Mittwoch) sowie der Haupt- und Finanzausschuss (Donnerstag) tagen noch einmal – zur selben Zeit am selben Ort.

Vom November 2022 stammt der Beschluss, die gesamte Straßenbeleuchtung der Gemeinde auf LED-Technologie umzurüsten. Das kostet zwar 1,3 Millionen Euro, wird sich auf Dauer aber lohnen. Denn der Betrieb der neuen LED-Straßenbeleuchtung verspricht nach den der Verwaltung vorliegenden Berechnungen der Enewa eine Reduktion des Stromverbrauchs um rund 62 Prozent gegenüber dem alten Bestand. Die Politiker im Ausschuss für Infrastruktur und Bau erhalten bei der Sitzung noch mal einen genauen Sachstand sowie die Pläne fürs weitere Vorgehen.

Weitere Diskussion zum Spielplatzkonzept

Vor allem Eltern dürften sich für die weitere Diskussion zum Spielplatzkonzept interessieren, das nach Vorschlag der Gemeindeverwaltung nun nach und nach umgesetzt werden soll. Viele Vorschläge stammen dabei auch aus den Ortsausschüssen – alles vermerkt in einer dicken Verwaltungsvorlage. Was die Reihenfolge angeht, soll jetzt Arzdorf vorgezogen werden, da es dort seit Ende des Jahres 2022 bürgerschaftliches Engagement gibt. Das Thema wandert im September dann noch in den Ausschuss für Generationen, Sport, Soziales und Kultur.

150.000 Euro stehen im Haushalt dafür zur Verfügung, Wirtschaftswege zwischen den Feldern wieder in Schuss zu bringen. Jedes Jahr geht die Gemeinde solche Arbeiten an. Diesmal sind Abschnitte in Werthhoven, Züllighoven, Pech und Fritzdorf an der Reihe. Dort wird der alte Asphalt abgefräst. Dieses Material bleibt dann zur Festigung als Tragschicht an Ort und Stelle, ein neuer Asphalt kommt darüber.

Themen sind außerdem die Digitalisierung in den Grundschulen Niederbachem und Villip. Bei Letzterer geht es auch um die laufenden brandschutztechnischen Arbeiten, in Niederbachem zudem um die Dachsanierung. Eine neue Fluchttreppe soll die Hans-Dietrich-Genscher-Sekundarschule erhalten.

Straßenbeleuchtung ist Thema im Hauptausschuss

Noch einmal um Straßenbeleuchtung geht es am Donnerstag im Hauptausschuss. Denn im Zuge der Tiefarbeiten für den Glasfaserausbau bietet sich für die Gemeinde die Gelegenheit, Freileitungen der Straßenbeleuchtung unter die Erde zu verlegen. „Dadurch verringert sich der Kostenaufwand für die Gemeinde um 50 Prozent und stellt eine einmalige Option dar, die Verlegearbeiten kostengünstig auszuführen“, teilt die Verwaltung mit. Dafür sind nun 95.000 Euro aus dem Haushalt nötig. Die Verwaltung wird erklären, wo sie zu finden sind.

Bürgermeister vor Ort heißt es in Arzdorf am Dienstag, 25. Juni, ab 17 Uhr am Feuerwehrhaus, Antoniusweg 12, sowie am Dienstag, 2. Juli, ab 17 Uhr im Gimmersdorfer Dorfsaal, Kommunalweg 5b. Der Ortsausschuss Berkum tagt am Donnerstag, 27. Juni, ab 19 Uhr im Rathaus. Auch der Gemeinderat kommt noch einmal zusammen: am Donnerstag, 4. Juli, ab 18 Uhr. Alle Sitzungen sind öffentlich. Mehr auf www.wachtberg.de.