Sperrung auf der L158 Unfall mit zwei Schwerverletzten in Wachtberg

Update | Wachtberg · Im Wachtberger Ortsteil Pech sind zwei Personen bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Der Verkehr wurde am Montagmorgen von der L158 über die Pecher Hauptstraße umgeleitet.

 Bei dem Unfall in Wachtberg stießen zwei Pkw zusammen.

Bei dem Unfall in Wachtberg stießen zwei Pkw zusammen.

Foto: Axel Vogel

In Wachtberg sind im Ortsteil Pech am Montagmorgen zwei Autofahrer bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Um 8.11 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert. Im Wachtberger Ortsteil Pech waren die beiden Fahrzeuge auf der L158 verunfallt. Einem Sprecher der Bonner Polizei zufolge könnte der Unfall womöglich die Folge eines missglückten Überholmanövers gewesen sein. Für weitere Erkenntnisse sollte die Unfallaufnahme abgeschlossen werden.

Beide Fahrer wurden schwer verletzt in nahe gelegene Krankenhäuser gebracht. Wie Michael Ruck, Sprecher der Feuerwehr Wachtberg, mitteilte, mussten die beiden Fahrer von Rettungsdienst und Feuerwehr aus den Fahrzeugen befreit werden.

Die L158 musste an der Unfallstelle in beide Richtungen für mehr als zwei Stunden gesperrt werden. Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort. Weil es sich bei einem der betroffenen Autos um ein E-Fahrzeug handelte, musste die Feuerwehr spezielle Brandschutzmaßnahmen einleiten. Zu einem Brand kam es aber nicht. Der Verkehr wurde über die Pecher Hauptstraße umgeleitet.

Ilona Wagner war als Ersthelferin vor Ort. „Ich habe den Unfall gehört“, sagt die Wachtbergerin, die daraufhin die 112 informierte. Über die Leitplanke gelangte sie zum Unfallort, wo sie noch vor den Rettungskräften eintraf. „Die Frau lag auf der Straße, der Mann saß im Kofferraum“, beschreibt Wagner. Sie habe die Frau, die Schmerzen hatte, beruhigt. Der Mann, so Wagner, sei benommen gewesen.

Wagner selbst ist ausgebildete Ersthelferin und wusste, was zu tun ist. Generell passiere auf der Pecher Landstraße sehr viel, so die Wachtbergerin, die in der Nähe wohnt. „Wir haben schon viele Unfälle erlebt.“ Viele Fahrer seien zu schnell unterwegs, bremsten am festinstallierten Starenkasten nur kurz ab, um dann wieder Gas zu geben. Der Blitzer habe die Situation somit nicht verbessert.

(ga)
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