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Kulturreihe mit halbleeren Stuhlreihen?: Zitterpartie für Morenhovener Kabarett-Tage

Kulturreihe mit halbleeren Stuhlreihen? : Zitterpartie für Morenhovener Kabarett-Tage

Die Kabaretttage der Morenhovener Intiative KuSS gibt es bereits seit einem Vierteljahrhundert. Im August wird entschieden, ob die Kulturreihe dieses Jahr stattfinden kann.

Das 25-jährige Bestehen der Morenhovener Kabarett-Tage haben die Gastgeber der Initiative KuSS (Kultur und Spektakel im Swisttal) und ihr Team 2012 sozusagen außer Haus gefeiert, das 30-jährige dann wieder unter dem vertrauten Dach der ehemaligen Schule und mit umfangreicher Festschrift. Doch auf das, was ihnen dieses Jahr – bedingt durch die Corona-Pandemie ins Haus steht – konnten die Gastgeber ebenso wenig gefasst sein wie alle privaten Veranstalter kultureller Festivals.

Tatsache ist: Das Programm der  33. Morenhovener Kabarett-Tage mit elf Abenden vom 30. Oktober bis 11. Januar 2021 und bekannten Künstlern wie beispielsweise Konrad Beikircher und Mark Britton steht. Das war  im Prinzip schon Anfang dieses Jahres so, vor dem Lockdown Mitte März. Doch unter welchen Bedingungen die Kabarett-Tage in diesem Herbst tatsächlich stattfinden können, ist derzeit noch ungewiss. „Dies hängt, wie wir erfahren haben, im Wesentlichen von der Coronaschutzverordnung des Landes NRW ab“, sagte der Vorsitzende der Kreativitätsschule, Klaus Grewe, jetzt auf Anfrage des GA. Die aktuelle  Coronaschutzverordnung gilt bis mindestens 11. August, kann im Fall eines deutlichen Anstiegs der Neuinfektionen aber jederzeit verschärft werden. „Tatsache ist auch, dass wir bis zum 24. August, wenn die Post an unsere Mitglieder rausgeht, die endgültige Entscheidung treffen müssen, um dann gegebenenfalls am 13. September mit dem Vorverkauf beginnen zu können“, wie Grewe das Procedere beschreibt.

Die Zuschauerzahl im Kreaforum, das an ausverkauften Abenden bis zu 80 Personen fasst, wird gegenüber den vorigen Jahren in jedem Fall eingeschränkt werden müssen. Das könnte in der Folge zu Programmänderungen oder sogar zu Veranstaltungsausfällen führen. „Wir alle sind uns einig, dass die Kabarett-Tage stattfinden sollten. Doch in diesem Jahr ist nichts wie sonst“, fügt Grewe  hinzu.