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www.hennef.de öffnet eine Datenbank

www.hennef.de öffnet eine Datenbank

Schneller, schöner, besser: Die Stadt Hennef hat einen neuen Internetauftritt. Der Bürgerservice ist als Gratis-App verfügbar.

Nach sechs Jahren "online" hatten Dominique Müller-Grote und Marco Bendwoski von der Stadtverwaltung sowie Jürgen Novotny von der Firma vivia beschlossen, die Homepage Hennefs im World Wide Web "rundzuerneuern" und zudem ganz zeitgemäß auch auf allen Endgeräten - ob Smartphone oder Laptop - mit der gleichen Optik und den gleichen Nutzungsmöglichkeiten zu präsentieren.

"Wir bieten so viele Inhalte und Informationen auf unserer Website, dass die Neustrukturierung einfach nötig war", sagte Müller-Grote, der das Konzept entwarf. Bürgermeister Klaus Pipke zeigte sich begeistert: "Wenn man sich anschaut, dass allein unter www.hennef.de 298 Seiten aufrufbar sind, der Nutzer die Rubriken und Links aber ganz intuitiv bedienen kann, ist das schon toll."

Nicht nur die "Grundinfo" der Stadt birgt reichlich Möglichkeiten. Die neue Seite www.tourismus-hennef.de wartet bereits mit 63 Seiten auf. Auf www.musik-in-hennef.de finden Interessierte auf 38 Seiten Wissenswertes. Infos zur Stadtentwicklung und zum Tiefbau stehen auf www.stadtbetriebe-hennef.de.

Laut Müller-Grote werden hinter den vielen Einzelseiten Neuigkeiten und Dienstleistungen dynamisch aus der Datenbank angezeigt, so dass sich hinter zurzeit 399 Seiten weitere 15.000 Inhaltsseiten verbergen. Auch soziale Netzwerke sind eingebunden: Über den grauen Balken, der im Kopf sämtlicher Seiten erscheint, kann der Nutzer zu den Diensten der Stadt Hennef auf Facebook und Twitter springen.

Im Gegensatz zu den alten Seiten liegen die neuen komplett auf städtischen Servern - und nicht mehr, wie früher, bei einem Dienstleister. "Dadurch kann unsere IT-Abteilung die Seite selbst warten."

Zudem können Hennefer Bürger nun selbst unmittelbar das Rathaus etwa über Schäden informieren: Auf www.hennef.de/buergermelden haben sie den direkten Draht. Der Service ist auch als Gratis-App für iPhones und Android-Smartphones verfügbar. 704 "Fälle" wurden seit Einführung des Angebots vor einigen Wochen registriert. Wer ein Foto von einer defekten Straßenlaterne oder einem Haufen wilden Mülls per Handy schickt, liefert den Verantwortlichen gleich die Koordinaten der "Baustelle" mit. Und eine Antwort von der Verwaltung innerhalb weniger Tage wird sogar garantiert.