ANZEIGE Debitkarte oder Kreditkarte – zweimal „Plastikgeld“, aber mit entscheidenden Unterschieden Wie Debitkarten und Kreditkarten den Alltag erleichtern

Auf die Frage „Zahlen Sie bar oder mit Karte?“ antworten immer mehr Deutsche „mit Karte“. Neun von zehn Personen (89 Prozent) erwarten, dass ein Einzelhändler ihre Karte akzeptiert. 57 Prozent zahlen am liebsten oder ausschließlich digital mit Karte, Smartphone oder Smartwatch, so das Ergebnis einer Ende vergangenen Jahres veröffentlichten Studie des Marktforschungsunternehmens GfK. Die Befragten erwarten außerdem, ihre Karte auch zu Onlinekäufen nutzen zu können.

Debitkarte oder Kreditkarte – zweimal „Plastikgeld“, aber mit entscheidenden Unterschieden: Wie Debitkarten und Kreditkarten den Alltag erleichtern
Foto: Rheinischer Sparkassen- und Giroverband

Der Ausdruck „mit Karte“ ist allerdings ungenau, denn es gibt zwei Karten: die Debitkarte und die Kreditkarte. In vielem ähneln sie sich – beispielsweise in ihrem Aussehen. Zu unterscheiden sind die Plastikkarten meist nur dadurch, dass irgendwo das Wort „debit“ steht – oder eben nicht. Früher war das anders, denn da prangte auf der einen das ec-Symbol, weshalb sie früher auch ec-Karte, Girokarte oder Bankkarte genannt wurden. Dann war viele Jahre lang das Symbol „Maestro“ auf den Debitkarten zu finden. Allerdings lässt Mastercard das Maestro-Zahlverfahren bis 2027 auslaufen. Auf der Kreditkarte fand sich seit jeher das Logo einer Kreditkartenfirma, also Visa oder Mastercard.

Viele Deutsche besitzen oder besaßen keine Kreditkarte, weil sie alles mit ihrer Bankkarte als Begleiter im Alltag erledigen konnten. Sie sparten sich die Gebühren, denn im Gegensatz dazu kommt eine Debitkarte in der Regel mit dem Girokonto und kostet nichts extra.

Einzig für Reisen ins Ausland war einst eine Kreditkarte praktischer. Aber auch das hat sich inzwischen geändert. Dank des einheitlichen europäischen Zahlungsraums wird die Debitkarte im EU-Ausland zunehmend akzeptiert. Außerhalb des Euroraums ist das oft noch immer nicht der Fall. Für interkontinentale Aufenthalte empfiehlt sich daher, sicherzustellen, das eine Kreditkarte mit auf Reisen geht.

Die wichtigste Eigenschaft einer Kreditkarte ist die eines Kurzkredits, indem die Ausgaben zeitlich hinausgeschoben und beispielsweise erst am Monatsende gebündelt bezahlt werden. In Deutschland wird diese Kreditfunktion jedoch meist nicht genutzt, sondern das Geld sofort bei Karteneinsatz vom Konto abgebucht. Gefühlt entspricht die Kreditkarte dann einer Debitkarte. Denn bei deren Einsatz – egal ob beim Einkauf im Geschäft oder beim Geldabheben am Automaten – werden die Beträge unmittelbar vom verbundenen Konto abgebucht.

Bei manchen Geschäften ist es besser, eine Kreditkarte einzusetzen. Beispielsweise fällt oft erst am Mietwagenschalter auf, dass die eigene Plastikkarte gar keine Kreditkarte ist. Denn viele Mietwagenfirmen akzeptieren keine Debitkarten – auch in Deutschland. Auch beim internationalen Onlineshopping ist eine Kreditkarte praktisch, da sie weltweit häufiger akzeptiert wird. Wer hier die falsche Karte einsetzen möchte, muss den Online-Einkaufsbummel unverrichteter Dinge abbrechen. Nur die passende Zahlungsoption führt hier zum Ziel.

Plastikkarten sind jedoch für viele Menschen nicht mehr das Bezahlmittel ihrer Wahl. Im Internet können sie sowieso nur virtuell eingesetzt werden. Und an der Supermarktkasse zücken längst nicht nur die Millennials ihr Smartphone zum Bezahlen. Denn sowohl Debit- als auch Kreditkarten können in digitalen Geldbörsen – sogenannten Wallets – auf Smartphones gespeichert werden. Apple Pay und „Mobiles Bezahlen“ für Android sind dabei nur einige der Möglichkeiten, wie Verbraucher ihre Karten hinterlegen können. Die Integration von NFC-Chips in neu ausgegebene Karten ermöglicht zudem eine schnelle und sichere kontaktlose Zahlung: Ein einfaches Vorbeiführen der Karte am Kassen-Terminal oder Auflegen genügt. Ist eine Karte für kontaktloses Bezahlen geeignet, lässt sich dies an den vier geschwungenen Linien einer Art „Wlan-Logo“ erkennen.

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