Fußballmittelrheinliga BSC gewinnt gegen Frechen mit 2:0

Bonn · Gegen Frechen haben die Bonner am Sonntag gewonnen. Damit können die Fans des BSC weiter von dem ersten Platz träumen - zumindest rein rechnerisch.

Das war das Spiel der Bonner SC gegen SpVg Frechen 20
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Foto: Boris Hempel

Spieler, Betreuer und Fans des Fußball-Mittelrheinligisten Bonner SC dürfen zumindest weiter von Platz eins träumen. Die Hoffnung, dass Siegburg dem BSC in die Karten spielt, erfüllte sich allerdings nicht. Nach dem 2:0 (0:0)-Erfolg im Spitzenspiel beim Tabellendritten SpVg Frechen 20 beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Eintracht Hohkeppel vor den drei noch ausstehenden Spielen der beiden Kontrahenten nach wie vor sieben Punkte. Denn Hohkeppel setzte sich beim Siegburger SV knapp mit 1:0 durch.

Zumindest rechnerisch kann der BSC Platz eins noch erobern. „Wir wollen alles rausholen und uns so positionieren, um für alle Eventualitäten da zu sein“, hatte BSC-Sportdirektor Daniel Zillken mit Blick auf das laufende Lizenzierungsverfahren für die Regionalliga vor dem Spiel in Frechen betont. Markus Wipperfürth (81.) und Rudolf Gonzalez in der Nachspielzeit festigten mit dem dritten Bonner Sieg im dritten Pflichtspiel gegen Frechen vorerst Tabellenplatz zwei. Um diesen Platz zu verteidigen, ist der BSC allerdings auf fremde Hilfe angewiesen, denn Frechen spielt noch fünfmal, Vichttal viermal.

Für BSC-Cheftrainer Sascha Glatzel gab es mehrere Gründe für den 14. Saisonerfolg. „Der Sieg war hochverdient, weil wir 90 Minuten auf das Tor der Frechener gespielt haben, über 80 Prozent der Partie den Ball hatten und schließlich die Geduld, die Tore zu machen.“ Denn die besseren Chancen bis zu den beiden Bonner Treffern in der Schlussphase hatte ebenfalls die Gäste. Vor allem Hendrik Strobl und der erneut glücklose BSC-Mittelstürmer Serhat Koruk hätten früher für die Bonner Führung sorgen können.

So stand der Ex-Ahlener in der 70. Minute alleine vor Lukas Betz, scheiterte aber am Frechener Schlussmann. Strobls Schuss wurde im letzten Moment noch abgefälscht. Und so mussten die mitgereisten Bonner Fans bis zur 80. Minute warten, ehe Strobl mit seiner Flanke Markus Wipperfürth fand. Der Linksverteidiger drückte den Ball aus rund fünf Metern über die Linie. Betz, der zuvor die eine oder andere Bonner Gelegenheit zunichtegemacht hatte, hatte diesmal keine Chance. In der 17. Minute hatte Frechens Keeper gegen Michael Okoroafor gerettet. Der Kopfball von Massaman Keita flog nur knapp am Frechener Gehäuse vorbei (58.). „Bis zum Tor haben wir alles richtig gemacht“, sagte Glatzel. „Aber immer wieder war ein Frechener Fuß dazwischen.“ Umso befreiender wirkte der zweite Bonner Treffer, den Jonas Berg für Gonzalez vorbereitet hatte. „Es ist beeindruckend, wie dominant die Mannschaft immer wieder auftritt“, lobte der Bonner Sportdirektor. Das dürfte auch im nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Schafhausen ähnlich aussehen.

Bonner SC: Birk, Omerbasic, Keita, Dogan, Wipperfürth, Rexhepaj (Berg), Erken (Isik), Pommer, Okoroafor (Gonzalez), Strobl, Koruk (Braun

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