Viertelfinale Mittelrheinpokal Bonner SC erreicht Halbfinale des FVM-Pokals

Bonn · In einem spannenden Duell gegen den Ligakonkurrenten Eintracht Hohkeppel setzten sich die Bonner in der Verlängerung mit 2:1 durch. Das Tor fiel mit der letzten Aktion des Spiels.

Siegtorschütze Nam Ju Lee (Mitte) jubelt mit seinen Mannschaftskollegen.

Siegtorschütze Nam Ju Lee (Mitte) jubelt mit seinen Mannschaftskollegen.

Foto: rheinzoom.photo/Boris Hempel

Spannung pur im Sportpark Nord. Der Bonner SC hat das Viertelfinal-Spiel im FVM-Pokal gegen Eintracht Hohkeppel durch einen Treffer in der letzten Minute der Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Dabei wurden die Nerven aller Akteure sowie der 370 Zuschauer im Stadion maximal strapaziert.

Die Gastgeber begannen gut, mit viel Ballbesitz und erspielten sich nach einer Viertelstunde die erste Großchance durch Michael Okoroafor. Eine weitere Möglichkeit zur Führung hatte Angreifer Jonas Berg (20.). In der Folge gestaltete sich die Partie ausgeglichener. Für Aufregung sorgte ein unnötiger Einsatz von Felix Neuhäuser gegen BSC-Pokal-Keeper Martin Michel bei einer Aktion an der Grundlinie, als der Ball bereits im Aus war (37.). Drei Minuten später kamen die Gäste mit ihrer ersten Offensivaktion zum Führungstreffer durch Narciso Jorge Lubaca (40.). Vorausgegangen war eine verunglückte Abwehraktion von Leander Goralski, der dem Torschützen den Ball vor die Füße köpfte.

Erlösender Ausgleich kurz vor Schluss

Abwartend ging es nach der Pause weiter. Es dauerte bis zur 74. Minute ehe Armando Rexhepaj TuS-Keeper Kevin Jackmuth zu einer Parade zwang. Wenig später versuchte es Rudi Gonzalez mit einem Flachschuss (77.). Dem BSC lief so langsam die Zeit davon. In der 85. Minute sprang gefühlt das ganze Stadion auf, als Berg den Ausgleich erzielte.

In der Verlängerung versuchte der BSC das Momentum zu nutzen um gegen die konditionell nachlassenden Gäste ein Elfmeterschießen zu vermeiden. Als möglicher Vorteil erwies sich die Gelb-Rote Karte gegen Gabriel Nbongo (105.). Doch erst mit der letzten Aktion des Spiels köpfte der kurz zuvor eingewechselte Nam-Ju Lee nach einer Augusto-Ecke doch zum 2:1-Siegtreffer ein.

(ga)
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