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Verbandspokal: Bonner SC verliert im Elfmeterschießen gegen den FC Pesch

Verbandspokal : Bonner SC verliert im Elfmeterschießen gegen den FC Pesch

Der Bonner SC ist in der ersten Runde des Verbandspokals im Elfmeterschießen gegen den FC Pesch gescheitert. Nun kann sich die Elf von Cheftrainer Björn Joppe ganz auf die Liga konzentrieren.

Der Fußball-Regionallist Bonner SC kann sich auf den Abstiegskampf in der Liga konzentrieren. In der ersten Runde des Verbandspokals verlor die Elf von Cheftrainer Björn Joppe mit 6:7 (1:1, 0:0) nach Elfmeterschießen beim Mittelrheinligisten FC Pesch. Die frühe Bonner Führung durch Sehat-Semih Güler aus der 7. Minute hatte Joshua Sumbunu zum Entsetzen der Gäste in der 7. Minute der Nachspielzeit ausgeglichen. Nach torloser Verlängerung verschoss Luis Monteiro den entscheidenden Elfmeter im Showdown vom Punkt. Nachdem Pascal Tonou den fünften Elfmeter für Pesch an die Latte geschossen hatte, vergab Güler den Matchball. „Wir haben das Spiel selbst aus der Hand gegeben“, sagte Joppe. „In der 2. Hälfte der Verlängerung hätten wir den Siegtreffer erzielen können. Das Elfmeterschießen ist dann Glückssache. Das Spiel am Samstag in Wegberg-Beeck ist aber wichtiger.“

Wie angekündigt hatte Joppe zum Pokal-Aufgalopp kräftig rotiert. Mit von der Partie waren mit Bastian Balensiefer, Ismael Maloko und Dustin Bohlem auch drei Akteure aus der eigenen U 19. Balensiefer stand sogar in der Startelf. Im Tor gab Mark Depta sein Pflichtspieldebüt. Das 1:0 erzielte dann einer aus der Riege der etablierten Kräfte. Serhat-Semih Güler gelang in der 7. Spielminute die Führung für den Viertligisten. Nachdem die Hausherrn den Ball nicht aus der Gefahrenzone heraus bekamen, stocherte Güler den Ball über die Linie. Ansonsten taten die Gäste nur so viel wie unbedingt nötig und hatten dabei Glück, als David Dawidowski für die Gastgeber in der 44. Minute alleine auf das Tor von Mark Dapta zulief, aber rechts am Tor vorbeischoss. Ansonsten hielt sich der Unterhaltungswert der Partie während der ersten 45 Minuten in Grenzen.

Das sollte sich gleich zu Beginn der 2. Hälfte ändern. Nacheinander vergaben Ergün Yildiz (50.), Kaan Akca (55.) und Iskender Papazoglu (60.) gute Ausgleichschancen für die Hausherrn. Joppe reagierte und brachte mit Masaaki Takahara für den Debütanten Mohamed Loum und Matti Fiedler mehr Routine ins Spiel. Das half kaum, denn der BSC tat insgesamt zu wenig. In der 7. Minute der Nachspielzeit fasste sich Joshua Sumbunu ein Herz und traf aus rund 20 Metern mit Hilfe des Innenpfostens und Deptas Rücken zum 1:1. In der Verlängerung hätten Alexander Tacki Sai (109.) und Takahara (115.) das Elfmeterschießen verhindern können. Im Showdown vom Punkt versagten schließlich Monteiro die Nerven.

Bonner SC: Depta, González, Keita, Braun, Balensiefer (75. Fiedler), Ehret, Holtkamp, Loum (63. Takahara), Klein (70. Monteiro), Güler, Mukanya (63. Sai).