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1. FC Köln: Niklas Hauptmann auf dem steinigen Weg zum Comeback

Spieler des 1. FC Köln : FC-Profi Niklas Hauptmann auf dem steinigen Weg zum Comeback

Nach Verletzungen und Krankheit hofft Niklas Hauptmann auf sein Comeback beim FC. Am Freitagabend absolvierte er den nächsten Schritt.

Ein Tor wäre der vorläufige Höhepunkt eines langen Comebacks gewesen. Nachdem Niklas Hauptmann im Testspiel des 1. FC Köln gegen Viktoria Köln am Freitagabend erstmals wieder von Trainer Steffen Baumgart auf den Platz geschickt wurde, fehlte nur wenig zum Torerfolg. Der Schuss des 25-Jährigen in der 21. Minute wurde geblockt.

Am Ende blieb dennoch ein unterm Strich positives Gefühl zurück. „Das finde ich einfach insgesamt gut“, bewertete Baumgart den Auftritt von Hauptmann, der nach gesundheitlichen Problemen erstmals Spielpraxis bei den Profis sammeln durfte. Erst vor einem Monat war der Mittelfeldspieler auf den Trainingsplatz zurückgekehrt und arbeitete sich über die U21 an den Profikader heran.

Niklas Hauptmann: Seit 2018 erst zwölf Einsätze

Nun also das Comeback, nachdem der gebürtige Frechener unter der Woche seine Chance bekam, sich im Profitraining zu zeigen. „Da waren viele Aktionen dabei, wo wir dann auch gesagt haben, dass er dieses Spiel machen kann. Weil er es dementsprechend gut gemacht hat“, erklärte Baumgart die Entscheidung, den Rückkehrer während der Länderspielpause einzusetzen.

Für Hauptmann ist es eines von vielen Comebacks. Seit 2018 kam der Mittelfeldspieler erst in zwölf Pflichtspielen bei den FC-Profis zum Einsatz. Verletzungen und gesundheitliche Probleme warfen den Sohn des ehemaligen Bundesliga-Profis Ralf Hauptmann währenddessen häufig zurück. Der Kurzeinsatz von Hauptmann, der 2018 für 3,4 Millionen Euro von Dynamo Dresden zum FC wechselte und in der vergangenen Saison an Holstein Kiel verliehen war und dort 31 Mal zum Einsatz kam, war nun aber der nächsten Schritt auf dem Weg zurück.

„Training und Wettkampf sind dann schon Unterschiede“, meinte Baumgart nach Schlusspfiff. Für Rückkehrer Hauptmann sei der Einsatz daher wichtig gewesen. Nach den 20 Minuten Spielzeit im Testspiel könnte schon bald der nächste Höhepunkt folgen. Denn eine vollständige Rückkehr Hauptmanns in den Profikader ist damit näher gerückt.