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1. FC Köln: So lief der Start ins FC-Trainingslager​

Saison-Vorbereitung des 1. FC Köln : So lief der Start ins FC-Trainingslager

Mit einer 90-minütigen Einheit ist der 1. FC Köln in das Trainingslager in Donaueschingen gestartet. FC-Trainer Steffen Baumgart erwartet eine intensive Einheit.

Am Ende waren es 90 Minuten. 90 Minuten, in denen FC-Trainer Steffen Baumgart einen ersten Eindruck von seiner Mannschaft nach der Anreise im Trainingslager in Donaueschingen erhielt. 25 Feldspieler, vier Torhüter standen pünktlich um 16 Uhr auf dem Platz des SV Aasen, dem Bezirksligisten aus Donaueschingen, der dem 1. FC Köln in den kommenden Tagen sein Vereinsgelände zur Verfügung stellt.

Keine drei Stunden zuvor waren die Geißböcke in Donaueschingen eingetroffen. Genau genommen im Öschberghof, einem Fünf-Sterne-Golf- und Spa-Resort, das sich im Besitz der Aldi-Familie befindet. Bereits zum vierten Mal bringt sich der FC in der kleinen Stadt im Südwesten Baden-Württembergs in Form für die bevorstehende Saison. „Wir freuen uns auf die Tage. Wir haben dort die besten Bedingungen, um sieben Tage hart zu arbeiten“, hatte Baumgart vor der Abreise gesagt. „Das, was wir im letzten Jahr hatten, scheint sich in diesem Jahr zu wiederholen“, sagte er dann nach der ersten Einheit.

Ein wenig anders als im vergangenen Jahr gestaltet sich allerdings der Betrieb auf dem Trainingsgelände. Insgesamt 29 Akteure standen zunächst auf dem Platz, einige weitere trainierten individuell, sollen langsam an die Mannschaft herangeführt werden. „Wir haben nie zu viele Spieler“, sagte Baumgart. „Man muss aber sagen, dass wir den einen oder anderen noch steuern müssen, weil sie erst wieder gekommen sind, wie Mathias Olesen oder Dejan Ljubicic. Dann hast du mit Jonas Hector, Jan Thielmann und Steffen Tigges drei Spieler, die erst ein wenig später dazukommen werden. Da gibt es genug zu tun.“ Hector, Thielmann und Tigges sollen nach ihren Verletzungen langsam wieder an die Mannschaft herangeführt werden.

FC-Spieler Ondrej Duda fehlt krank

Ondrej Duda blieb dagegen in Köln. Dem Vernehmen nach hat sich der Slowake mit dem Corona-Virus infiziert und fällt vorerst aus. „Er ist so krank, dass wir gesagt haben, wir können ihn nicht mitnehmen“, sagte Baumgart. „Wir müssen jetzt erst einmal schauen, wie schwer ist das und dann schauen wir weiter.“ Der 50-Jährige wollte noch am Abend mit Duda telefonieren. Möglicherweise stößt Duda noch in den kommenden Tagen zur Mannschaft, doch das scheint eher unwahrscheinlich. Duda gilt als ein möglicher Wechselkandidat, sollte aber dennoch eigentlich mit nach Donaueschingen reisen. Mit dabei sind dafür die vier Nachwuchsspieler Rijad Smajic, Wincent Suchanek, Joshua Schwirten und Maximilian Schmid. „Ich finde, dass wir insgesamt sehr gut arbeiten. Und auch jetzt schon in einem sehr, sehr guten Tempo sind“, sagt Baumgart. „Die Jungs werden die kommenden Tage wohl weniger genießen. Ich werde aber jede einzelne Einheit genießen, weil es einfach Spaß macht, den Jungs zuzuschauen.“

Baumgart wird seine „Jungs“ in den kommenden Tagen dann auch unter Wettbewerbsbedingungen testen können.

Der FC wird zwei Testspiele während des Trainingslagers bestreiten: In Singen spielt Köln gegen Austria Lustenau (Freitag, 8. Juli, 18 Uhr) und in Bad Dürrheim gegen den Grashopper Club Zürich (Samstag, 9. Juli, 15 Uhr). Einen Tag später testet der FC in Offenbach gegen die Kickers im Stadion am Bieberer Berg (Sonntag, 17. Juli, 15.30 Uhr) und am 22. Juli folgt der letzte Test gegen den niederländischen Erstligisten NEC Nijmegen (Freitag, 18 Uhr: Troisdorfer Aggerstadion).