Durchwachsene Bilanz So liefen die Länderspiele der Nationalspieler des FC

Köln · Gleich neun Spieler des 1. FC Köln waren für ihre Nationalteams im Einsatz. Die Bilanz fällt durchwachsen aus.

Für Ondrej Duda lief die Länderspielpause alles andere als gut.

Für Ondrej Duda lief die Länderspielpause alles andere als gut.

Foto: AP/Stas Filippov

Ein paar Tage Sonne auf Ibiza, mit der Freundin in Sizilien, die eigene Hochzeit - nach der erfolgreichen abgelaufenen Saison fiel der Urlaub der FC-Profis doch sehr unterschiedlich aus. Doch während Kingsley Ehizibue, Mark Uth und der frisch vermählte Marvin Schwäbe ihre freie Zeit in vollen Zügen genossen, ging es für neun FC-Spieler in die Nachspielzeit. Statt Sonne, Strand und Meer hieß es Nations League, EM-Quali oder Freundschaftsspiele. Dabei fiel die Bilanz der Kölner Spieler höchst unterschiedlich aus.

Angreifer Tim Lemperle feierte sein Debüt für die U21 der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, dabei durch ein ungefährdetes 4:0 über Ungarn die EM-Qualifikation und nur wenige Tage später beim 2:1 gegen Polen seine erste Torbeteiligung im neuen Team. Und dazu noch eine besonders beeindruckende. Wenige Minuten vor Spielende schlug der 20-Jährige einen perfekten langen Ball auf Youssoufa Moukoko, der mit seinem zweiten Treffer das Spiel entschied. Mit Emin Kujovic (Montenegro/U19), Damion Downs (USA/U19), Philipp Wydra (Österreich/U19) und Jaka Cuber Potocnik (Slowenien/U18) war noch mehr Kölner Nachwuchs im Einsatz.

Ondrej Duda verliert die Nerven

Für Ondrej Duda hätte die Nachspielzeit mit der slowakischen Nationalelf wohl kaum schlechter verlaufen können. Beim 1:0 über Weißrussland zum Auftakt der Gruppe C in der Nations League fiel der Slowake nur durch eine Gelbe Karte nach wenigen Minuten auf, bei der anschließenden 0:1-Niederlage gegen Kasachstan stand Duda erst gar nicht auf dem Platz, beim 1:0 über Aserbaidschan schmorte der Mittelfeldspieler 65 Minuten lang auf der Bank und zu allem Überfluss ließ er sich bei der abschließenden Pleite gegen Kasachstan zu einem Frustfoul hinreißen und sah die Rote Karte.

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Auch Dejan Ljubicic hatte sich seine Länderspielreise mit Österreich sicherlich anders vorgestellt. In den vier Spielen der Nations League Gruppe A kam der Mittelfeldspieler nur einmal zum Einsatz. Bei der 1:2-Niederlage gegen Dänemark stand Ljubicic 45 Minuten auf dem Platz. Den 3:0-Erfolg über Kroatien sah der FC-Profi genauso von der Bank aus wie das 1:1 gegen Frankreich und die zweite Niederlage gegen Dänemark (0:2). Für den noch-Kölner Salih Özcan lief die Reise mit der türkischen Nationalmannschaft deutlich besser. Nicht nur, dass die Türkei alle vier Spiele in der Gruppe C für sich entscheiden konnte und einen großen Schritt Richtung Aufstieg machte. Özcan stand gleich zwei Mal gegen Litauen in der Startelf und bekam auch bei den ungefährdeten Erfolgen über die Faröer (4:0) und Luxemburg (2:0) seine Einsatzzeit. So wie Mathias Olesen für Luxemburg, der in drei Spielen auf dem Platz stand, sich aber gegen die Türkei verletzte.

Mit den Spielen am Dienstagabend endete die Länderspielpause. Nun steht auch für die Nachzügler der Urlaub auf dem Programm. FC-Trainer Steffen Baumgart betonte bereits, dass die Nationalspieler ein paar Tage Extra-Urlaub erhalten.

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