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Zukunftspläne des Fußball-Bundesligisten: 1. FC Köln will in die Top Ten der Bundesliga

Zukunftspläne des Fußball-Bundesligisten : 1. FC Köln will in die Top Ten der Bundesliga

Im Rahmen eines virtuellen Mitgliederstammtisches hat der Vorstand des 1. FC Köln Einblicke in die Zukunftsplanung des Fußball-Bundesligisten gegeben - mit einem ambitionierten Ziel.

Der Vorstand des 1. FC Köln hat im Rahmen eines virtuellen Mitgliederstammtisches am Montagabend Fragen der Fans zur Zukunft des Fußball-Bundesligisten beantwortet. So erklärte Vizepräsident Eckhard Sauren, dass er weitermachen wolle, auch wenn der Vorstand des Fußball-Bundesligisten bei der Mitgliederversammlung am 17. Juni nicht entlastet werden sollte. „Wir glauben, dass es nicht im Sinne des 1. FC Köln wäre, wenn dann Werner Wolf und ich zurückträten“, sagte Sauren bei dem digitalen Treffen mit 1200 Teilnehmern, über den der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtete. „Wir hoffen, dass wir entlastet werden. Aber selbst wenn es nicht so ist, werden wir uns dazu entschließen, weiterzumachen“, so Sauren.

Einen Tag nachdem der FC den Klassenerhalt in der Relegation gegen Holstein Kiel geschafft hatte, sorgte die Freistellung von Geschäftsführer Horst Heldt durch die Vereinsbosse für Aufregung. Sauren erklärte, dass ein Gespräch mit Heldt nicht verlaufen sei wie gewünscht. Deshalb sei die Freistellung schon am Tag nach dem Relegationserfolg passiert. „Es war für uns schwierig, der Partycrasher zu sein.“

Der FC-Vorstand gab bei der virtuellen Versammlung auch Einblicke in die Zukunftsplanung des Vereins. Mit Hilfe eines auf sieben Jahre ausgelegten Konzeptes will sich der Fußball-Bundesligist den Herausforderungen der kommenden Jahre stellen. Kernziel des Zukunftsentwurfs: Ein dauerhafter Platz unter den Top Ten in der Bundesliga. „Wir wollen nachhaltig unter die ersten Zehn der Bundesliga kommen“, sagte FC-Präsident Werner Wolf laut „Kölner Express“. „Mal als Fan gesprochen: Wir haben die Schnauze voll vom Fahrstuhl. Unsere Strategie wird zeigen, dass das möglich ist, wenn uns die Dinge gelingen.“

Der digitale Stammtisch diente auch als Vorlauf für die Mitgliederversammlung am 17. Juni, die ebenfalls virtuell abgehalten werden soll. Dabei soll unter anderem der 2019 in den Vorstand gerückte Carsten Wettich bestätigt werden. (Mit Material von dpa)