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Corona-Impfung Kimmich: Das sagt Steffen Baumgart, Trainer 1. FC Köln

Impf-Diskussion : Das sagt FC-Trainer Steffen Baumgart zur Causa „Kimmich“

Vor dem Pokalspiel des 1. FC Köln beim VfB Stuttgart hat sich der Kölner Trainer Steffen Baumgart auch zur Impf-Diskussion um Joshua Kimmich geäußert. Der Bayern-Star hatte gesagt, er sei nicht geimpft und damit eine Diskussion losgestoßen.

FC-Trainer Steffen Baumgart ist bekannt für seine deutlichen Worte. Im Vorfeld des Pokalspiels gegen den VfB Stuttgart hat sich der Coach des 1. FC Köln auch zu der Debatte um Joshua Kimmich geäußert. Baumgart wünschte sich ein wenig mehr „Ruhe“ in der Diskussion um den Nationalspieler. „Wir leben in einem Land, in dem es wichtig ist, dass jeder seine Entscheidung treffen kann“, sagte der 49-Jährige. „Wenn Joshua für sich entschieden hat, dass er sich nicht impfen lassen möchte, dann sollten wir das akzeptieren.“ Der Kölner Trainer betonte, dass man als Fußballer schon eine Vorbildwirkung habe, der Begriff aber nicht überstrapaziert werden solle. „Fußballer sind genauso Menschen, wie alle anderen. Sie haben genau wie alle anderen ihre Stärken und Schwächen“, sagte der Trainer. 

Kimmich ist laut der „Bild“-Zeitung einer von fünf Bayern-Spielern, die sich nicht gegen das Corona-Virus haben impfen lassen. Der Nationalspieler hatte am vergangenen Samstag bestätigt, bislang wegen fehlender Langzeitstudien noch nicht geimpft zu sein. Darüber entbrannte eine Diskussion. Auch, weil Kimmich mit Leon Goretzka die Initiative „WeKickCorona“ im Kampf gegen das Corona-Virus gegründet hat und in diesem Zusammenhang eine größere Solidarität der Gemeinschaft gefordert hatte.

Steffen Baumgart untersrich unterdessen, dass er sich habe impfen lassen. „Ich persönlich halte viel davon. Ich habe es auch gemacht und würde es jedem empfehlen“, sagte der 49-Jährige. „Aber ich würde mich nicht hinstellen und sagen, du musst oder du musst nicht. Dass wir eine eigene Meinung haben dürfen und die auch vertreten können, haben wir uns hart erkämpft.“

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