1. Sport
  2. 1. FC Köln

Nach Elfmeter-Drama: Die FC-Einzelkritik zum Regensburg-Spiel

Nach Elfmeter-Drama : Die FC-Einzelkritik zum Regensburg-Spiel

Mit der nicht unverdienten Niederlage gegen Jahn Regensburg ist das DFB-Pokal-Abenteuer des 1. FC Köln erneut im Achtelfinale beendet. Die Noten fallen dementsprechend schwach aus.

Mehr als eine Millionen Euro Einnahmen, das Viertelfinale im Pokal und möglicherweise ein „einfaches“ Los - die Aussichten für den 1. FC Köln vor dem Pokal-Achtelfinale gegen Jahn Regensburg hätten eigentlich nicht besser sein können. Unterm Strich scheidet der FC erneut im Achtelfinale aus - und das verdient. Der letzte Vorstoß in die Runde der letzten Acht liegt damit weiterhin mehr als zehn Jahre zurück. 2009 unterlagen die Kölner dem FC Augsburg im Viertelfinale. Dabei gelang den Geißböcken auf dem schlechten Platz in Regensburg ein perfekter Start. 2:0 führte der FC. Eigentlich ein Vorsprung, den ein Erstligist gegenüber einem Zweitligisten über die Zeit bringen müsste. Dementsprechend fällt auch die Einzelkritik aus.

FC-Coach Markus Gisdol setzte gegen Regensburg zunächst auf die Gewinner-Startelf der Bielefeld-Begegnung und taktisch erneut auf seine favorisierte Fünferkette. Jonas Hector und Sebastiaan Bornauw fielen verletzungsbedingt aus. So hoffte Gisdol auf den Schwung aus der Bielefeld-Partie. Vor allem Emmanuel Dennis und Ismail Jakobs erwischten einen guten Tag. In dieser Verfassung wird Emmanuel Dennis eine echte Verstärkung für den FC sein. In der Defensive offenbarten die Kölner dagegen wieder einige Schwächen. Zudem hatten weder Ondrej Duda noch Max Meyer Zugriff auf das Spiel. Auch vom Elfmeterpunkt hatte der FC Schwächen. Özcan verwandelte noch mit Glück. Jorge Meré und Jannes Horn scheiterten.