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Florian Kainz und Sebastian Andersson: Die Hoffnung des 1. FC Köln ruht auf den Rückkehrern

Florian Kainz und Sebastian Andersson : Die Hoffnung des 1. FC Köln ruht auf den Rückkehrern

Die Offensivkräfte Florian Kainz und Sebastian Andersson sollen beim 1. FC Köln die Wende bringen. Beim nächsten Spiel am Sonntag tritt der FC gegen den FSV Mainz 05 an.

Vor dem Duell gegen den VfL Wolfsburg wurden sie als die Hoffnungsträger des abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln gehandelt, die erhoffte Wende brachten Florian Kainz und Sebastian Andersson am vergangenen Samstag nach ihrer Einwechslung jedoch nicht. Kein Wunder, sie kamen beim Spielstand von 0:1 erst in der Schlussphase aufs Feld. Zu einem Zeitpunkt, da der FC sehr tief stand. Die geballte FC-Offensive kam so nicht zur Entfaltung.

Andersson kam in den verbliebenen 15 Minuten auf sechs Ballkontakte, Kainz sorgte immerhin mit einer Ecke auf Ellyes Skhiri für Gefahr. Und dennoch ruhen die Hoffnungen der Kölner Verantwortlichen im anstehenden Saisonfinale auf den beiden Rekonvaleszenten. „Sie werden uns in den nächsten Wochen noch sehr helfen, da bin ich sicher“, sagte FC-Trainer Markus Gisdol. „Ich bin sehr froh, dass sie spielen konnten, auch wenn es noch keine lange Spielzeit war.“ Für den Kölner Trainer hängt viel von einer erfolgreichen Rückkehr der beiden Offensivspieler ab. Nicht weniger als der Job. Sollte Gisdol am Sonntag gegen den FSV Mainz 05 nicht gewinnen, dürften seine Tage beim FC endgültig gezählt sein.

Sebastian Andersson könnte in den finalen Spielen eine zentrale Rolle einnehmen

Vor allem Andersson könnte im Saisonendspurt eine zentrale Rolle einnehmen. Dem FC fehlte in den vergangenen Wochen ein klassischer Strafraumstürmer, ein Angreifer, der den Ball hält, gegnerische Spieler bindet. Eben ein Angreifer wie Andersson. Zudem ist der Schwede extrem kopfballstark – ebenfalls zuletzt ein großes Manko der Kölner Offensive. Doch ob der 29-Jährige wirklich zum  Kölner Retter avanciert, ist fraglich. Andersson hat mehr als drei Monate gefehlt. Vor seiner Verletzung fand er sich in der Mannschaft überhaupt nicht zurecht, wirkte oft wie ein Fremdkörper. Kainz verletzte sich in der Saisonvorbereitung, kam bis zum Wolfsburg-Spiel nicht zum Einsatz, zeigte aber vielversprechende Ansätze bei der U21. „Stück für Stück werden sie mehr Spielzeit bekommen können. Wir müssen nach so einer langen Pause immer gut abwägen“, sagte Gisdol.

Viel Zeit bleibt dem Kölner Trainer allerdings möglicherweise nicht. Die Spekulationen um einen Nachfolger reißen nicht ab. Neben Friedhelm Funkel und Thorsten Fink gilt mittlerweile auch Steffen Baumgart als Alternative. Laut „Express“ hat der Paderborner Coach seinen Vertrag beim SC nicht verlängert und sich dem Vernehmen nach mit dem Thema 1. FC Köln auseinandergesetzt. Doch stünde Baumgart wie der ebenfalls gehandelte Peter Stöger erst zur kommenden Saison zur Verfügung.