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„Geiles Spiel gesehen“: Die Stimmen zum Erfolg des 1. FC Köln

„Geiles Spiel gesehen“ : Die Stimmen zum Erfolg des 1. FC Köln

Mit 3:1 setzte sich der FC gegen Hertha BSC durch. So äußerten sich Trainer und Spieler nach dem Spiel.

Anthony Modeste und Florian Kainz (gleich doppelt) sorgten mit ihren Toren unter anderem für den 3:1-Erfolg über Hertha BSC. Dem FC ist damit ein perfekter Start in die Bundesliga-Saison gelungen. Nach dem Spiel äußerten sich Trainer und Spieler.

Torschütze Florian Kainz: „Für mich persönlich war das sehr gut. Ich freue mich natürlich riesig, dass ich heute die beiden Tore gemacht habe. Wichtig ist aber, dass wir als Mannschaft gut in die Saison gekommen sind. Wir haben ein super Spiel abgeliefert und es hat richtig Spaß gemacht mit den Fans wieder im Rücken. Wir können alle sehr stolz auf uns sein. Wenn man in einem Heimspiel vor den Zuschauern zwei Tore macht, gibt einem das ein super Gefühl und ich habe Selbstvertrauen getankt. Aber wir müssen auf dem Boden bleiben, wir werden das Spiel genauso analysieren wie Jena letzte Woche. Der Trainer hatte neulich schon in der Besprechung gesagt, dass wir in den Testspielen häufig in Rückstand lagen, aber kein einziges der Spiele verloren haben. Das liegt vor allem daran, dass wir immer weiter machen, egal wie es steht. Das verlangt der Trainer von uns.

Kapitän Jonas Hector: „Steffen Baumgart hat eine andere Spielidee nach Köln gebracht, nicht nur fußballerisch, sondern auch mental und versucht, uns die in den letzten Wochen einzutrichtern. Man hat Ansätze gesehen, wir können es aber auch noch einen Tick besser machen. Dennoch war es ein gelungener Start. Wir arbeiten daran, weiter positiv zu denken, auch wenn es mal Rückschläge gibt. Tony hat sich reingehauen, hat die Vorbereitung fit absolviert und konnte voll mitmachen. Man hat heute gesehen, dass er auch ackern kann.“

Trainer Steffen Baumgart: „Wir haben die ersten 20, 30 Minuten Probleme gehabt. Weil wir einfach noch zu unruhig waren und Bälle einfach lang geschlagen haben, was wir gar nicht so wollten. Wir haben es dann aber geschafft mit gewonnen Zweikämpfen, Druck auszuüben. Über 90 Minuten haben wir es kontinuierlich durchgespielt und sind froh, dass es 3:1 ausgegangen. Wir haben genau gesehen, was gut war und was nicht gut war. Über das was gut war, können wir uns freuen, an dem was nicht so gut war, werden wir weiter arbeiten. Wir hatten am Anfang noch nicht das Selbstbewusstsein und die Ruhe, den Ball in Ruhe laufen zu lassen. Dann kommt der erste Genickschlag mit dem Gegentor aus einer Standardsituation. Dann läufst du so einer Sache hitnerher. Das ist uns auch in der Vorbereitung passiert. Das wussten die Jungs. Sie wissen aber auch, dass es trotzdem weitergeht. Wir sind ins Doppeln gekommen, die Pässe wurden besser, die Flanken wurden besser und so ist mehr Ruhe reingekommen. Wir haben gegen eine gute Umschaltmannschaft mit Risiko weitergespielt. Darauf lässt sich aufbauen. Schön, dass es mit einem Erfolgserlebnis ausgegangen ist. Ich habe am Freitag in Mönchengladbach ein geiles Spiel gesehen, ich habe heute ein geiles Spiel gesehen. Mehr geht nicht.“