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Nach 3:2-Erfolg: Die Stimmen zum FC-Sieg über Augsburg

Nach 3:2-Erfolg : Die Stimmen zum FC-Sieg über Augsburg

Mit dem 3:2-Erfolg über Augsburg hat der FC wichtige Punkte im Abstiegskampf eingesammelt. Ondrej Duda, Marius Wolf und Florian Kainz äußerten sich nach dem Spiel.

Lange gezittert und doch gewonnen. Der FC hat es gegen den FC Augsburg unnötig spannend gemacht, letztlich aber dennoch den ersten Sieg überhaupt in Augsburg eingefahren. Nach dem Spiel äußerten sich einige Spieler.

Ondrej Duda: Der Sieg war irgendwie typisch für uns. Ich bin sehr glücklich mit dem Sieg, aber unsere Aufgabe ist noch nicht beendet. Wir freuen uns natürlich über den Sieg, wir haben aber keine Zeit den Erfolg zu feiern. Wir stehen nicht im Mittelfeld der Tabelle, sind noch nicht gerettet. Wir kämpfen noch um den Klassenerhalt. Ich freue mich natürlich über die erste Halbzeit. Die war unglaublich. Wir haben guten Fußball gespielt. Von der zweiten Halbzeit können wir nur lernen. So etwas darf uns nicht passieren. Da steht es nach 65 Minuten 2:3 und wir müssen unnötig zittern. Daran müssen wir unbedingt arbeiten. Wir waren extem nervös. Ich habe keine Ahnung, warum wir so nervös waren. Augsburg hat in der zweiten Halbzeit auf einemal Fußball gespielt und gekämpft. Das haben sie im ersten Abschnitt noch nicht gemacht. Wenn du nicht aufs Tor schießt, kannst du auch keine Tore erzielen. Der Ball kommt perfekt auf mich zu, eigentlich wollte ich ihn noch kontrollieren weil er auf meinen linken Fuß kam, aber dann habe ich mich doch entschieden, ihn direkt zu nehmen. Ich will gar nicht über einen Wechsel oder Veränderungen durch den Trainer sprechen. Dazu ist es einfach noch zu früh.

Florian Kainz: Für die ganze Mannschaft war das eine harte Woche. Wir sind sehr froh über die drei Punkte. Es war eine richtige Zitterpartie für uns. In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut nach vorne gespielt. Im zweiten Abschnitt war es dagegen echt kein gutes Spiel von uns. Augsburg hat viel riskiert und zum Schluss aufgemacht. Das Mentale spielt sicherlich eine große Rolle. Wenn man das erste Gegentor bekommt macht man sich nun man seine Gedanken. Augsburg war dann auch besser in den Zweikämpfen. Köln lebt auf jeden Fall. Die beiden Siege waren sehr wichtig für uns

Marius Wolf: Wir hatten uns eigentlich in der Pause vorgenommen, genauso weiterzuspielen. Es war klar, dass Augsburg mit viel Druck kommen würde. Wir hatten das angesprochen, dass wir so weitermachen wollten. Das ist uns leider nicht so gelungen. Vorm zweiten Tor war es natürlich mit Jannes Verletzung extrem unglücklich. Ich denke er hätte den Ball gehabt. Wir hätten in der Situation auch weitergespielt. Da kann man den Augsburgern keinen Vorwurf machen. Wir hatten ja die Chance, die Szene zu verteidigen. Das haben wir nicht gemacht. Friedhelm Funkel hat uns noch einmal Motivation gegeben. Er hat mit jedem Einzelnen gesprochen.