„Das Quäntchen hat uns heute gefehlt“ Die Stimmen zum FC-Spiel

Köln · Gegen Greuther Fürth ist der 1. FC Köln nicht über ein 1:1-Unentschieden hinausgekommen. Dementsprechend fiel die Stimmung nach dem Spiel aus. Die Stimmen der Spieler.

„Das Quäntchen hat uns heute gefehlt“: Die Stimmen zum FC-Spiel
Foto: dpa/Daniel Karmann

Einen Punkt gewonnen oder zwei verloren? Der FC spielt beim Tabellenschlusslicht 1:1. Dementsprechend fiel die Stimmung nach dem Spiel aus. Die Stimmen der Spieler.

Jonas Hector: Wenn man die 90 Minuten betrachtet, ist es okay. In der Anfangsphase hatten wir die eine oder andere gute Möglichkeit. In der zweiten Halbzeit machen wir das Tor, stellen dann ein wenig ein. Wir kriegen keinen Druck mehr auf den Ball und haben die Fürther dann noch einmal zurück ins Spiel gebracht. Hinten raus war es offen. Wir hatten ja trotz allem unsere Chancen. Das Quäntchen hat uns heute gefehlt. Wir haben in den letzten zehn Minuten zwei richtig gute Schüsse, die knapp am Tor vorbeigehen. Wenn davon einer reingeht, gewinnen wir das Spiel, so haben wir 1:1 gespielt. Wir haben heute über weite Strecken unser Spiel so angelegt, wie wir es auch vorgehabt haben. Genau das müssen wir mitnehmen und die Phasen abstellen, in denen wir zu passiv werden. Wir dürfen Hoffenheim nicht so spielen lassen. Jetzt haken wir das Spiel ab, arbeiten es auf und haben dann eine Woche Zeit für das Hoffenheim-Spiel. 

Florian Kainz: Das Tor war so sicher nicht beabsichtigt. Ich wollte nach Innen ziehen und den Ball scharf vor das Tor bringen. Der Jan ist da sehr gut reingegangen und hat den Torwart sehr gut irritiert. Es freut mich natürlich, dass er so reingegangen ist. Ich finde schon, dass wir uns besser durchgesetzt haben. Wir hatten ja eine Vielzahl an Chancen und hätten mehr Tore schießen können. Dann wäre das Spiel sicherlich auf unsere Seite gekippt. Aber Fürth hat nach dem Rückstand alles nach vorne geworfen. Wir haben schon gewusst, was uns erwartet. Haben das auch angenommen. Ich finde, wir haben schon ein gutes Spiel gemacht, sind aber enttäuscht, dass wir die drei Punkte nicht mitnehmen. Wir haben nächste Woche wieder ein Heimspiel. Es wird ein ganz anderes Spiel gegen einen super Gegner. Jedes Spiel ist schwierig. Wenn wir unser Ding weiter so durchziehen und das werden wir auch nächste Woche probieren, dann bin ich sehr optimistisch, dass wir zu Hause gewinnen können.

Greuther Fürth - 1. FC köln
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Ellyes Skhiri: Es war auf jeden Fall ein schwieriges Spiel mit viel Intensität. Ich denke, es war ein gutes Spiel und wir haben heute unser Bestes gegeben. Wir haben ein Gegentor nach Ecke kassiert. Das war nicht gut von uns. Wir haben unser Bestes gegeben und nehmen einen Punkt mit und machen weiter. Wir hatten unsere Chancen. Das Unentschieden ist vielleicht ein gutes Resultat. Wir müssen weitermachen und uns für das nächste Spiel verbessern. Es ist eine gute Saison von uns. Wir bringen die Leistung auf den Platz. Das Team spielt mit viel Intensität. Wir haben einen guten Teamgeist und das ist das Wichtigste für unseren Fußball. Wir spielen wie ein echtes Team und für den Moment funktioniert es. Wir werden sehen, wie weit wir im Rennen um die internationalen Plätz kommen. Die Saison ist noch lang und wir haben noch einige schwierige Spiele vor uns. Wir versuchen gute Resultate zu erzielen und am Ende werden wir sehen, wo wir stehen.

Steffen Baumgart: Fürth hat ein sehr gutes und intensives Spiel gemacht, dementsprechend meine Mannschaft auch. Wir hatten in der einen oder anderen Situation die Möglichkeit, zumindest nach dem 1:1 das 2:1 zu machen. Ich glaube aber, dass das trotz alldem mehr als in Ordnung geht. Fürth hat Möglichkeiten gehabt, wir haben Möglichkeiten gehabt. Anfang der zweiten Halbzeit haben wir so ein bisschen die Kontrolle über das Spiel verloren, und deswegen kam Fürth immer mehr auf und hat dann auch verdient den Ausgleich gemacht. Dann sind wir wieder besser reingekommen und hatten da zwei, drei Möglichkeiten, aber am Ende hat es nicht gereicht.Trotzdem habe ich meiner Mannschaft gesagt, dass ich zufrieden bin mit dem Punkt, und dass wir schon immer gucken müssen, wo kommen wir her, was haben wir erreicht, was wollen wir noch erreichen. Und wir müssen uns jedes Spiel hart erarbeiten. Das hat man heute wieder gesehen. Gerade mit Fürth und anderen Mannschaften sind wir auf Augenhöhe, das wissen wir, und da entscheiden viele Kleinigkeiten. Heute hat es zum 1:1 gereicht, das nehmen wir gerne mit, auch wenn wir natürlich gerne mehr gehabt hätten.