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FC-Sportdirektor Horst Heldt spricht Markus Gisdol das Vertrauen aus

Nach 0:1-Niederlage : FC-Sportdirektor Heldt spricht Trainer Gisdol das Vertrauen aus

FC-Trainer Markus Gisdol wird auch am kommenden Spieltag gegen den FSV Mainz auf der Kölner Bank sitzen. Das gab FC-Sportdirektor Horst Heldt am Tag nach der 0:1-Niederlage gegen Wolfsburg bekannt.

Die Bilanz des 1. FC Köln aus den vergangenen sieben Spielen ist überschaubar. Ganze zwei Zähler sammelte der abstiegsbedrohte FC in dieser Zeit ein. Am Samstag unterlag Köln trotz guter erster Halbzeit dem VfL Wolfsburg 0:1. „Die Mannschaft hat trotz der Niederlage eine Leistung an den Tag gelegt, wo auch vieles Gutes dabei gewesen ist“, sagte Horst Heldt am Sonntag. Dennoch keimte nach der Begegnung erneut die Trainerfrage um Markus Gisdol auf.

„Markus wird gegen Mainz auf der Bank sitzen“, betonte Horst Heldt, der laut „Express“ bereits Gespräche mit potentiellen Nachfolgern geführt haben soll. Unter anderem werden die Namen Friedhelm Funkel und Thorsten Fink genannt. Kommentieren wollte Heldt die Namen nicht. „Es gibt immer Kriterien, die einen zu einer Entscheidung hinführen. Es gibt Argumente dafür und dagegen. Die Mannschaft hatte aber einen Plan, die sie sehr gut umgesetzt hat.“ Heldt betonte auch, dass sich die Mannschaft der Situation stellen würde und hinter dem Trainer stünde.

Ob Gisdol bis zum Saisonende Kölner Coach bleibt, wollte Heldt nicht beantworten. „Wir haben eine angespannte Situation. Wir können uns einen Luxus nicht erlauben“, sagte Heldt. „Wir müssen den ganzen Fokus auf Mainz legen. Es ist sinnvoll von Woche zu Woche zu denken. Alle anderen Überlegungen muss man unterordnen.“