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Heimspiel gegen Bielefeld: Meyer und Dennis sind Kandidaten für die FC-Startelf

Heimspiel gegen Bielefeld : Meyer und Dennis sind Kandidaten für die FC-Startelf

Bei einer Niederlage gegen den direkten Konkurrenten Arminia Bielefeld würde sich die Lage für den 1. FC Köln im Abstiegskampf zuspitzen. FC-Trainer Markus Gisdol hat einen Einsatz der beiden Neuzugänge angedeutet.

Neuzugänge wie Max Meyer und Emmanuel Dennis besitzen den unschätzbaren Wert, dass sie sofort das Scheinwerferlicht auf sich ziehen. Als Markus Gisdol und Horst Heldt am Freitag virtuell vor die Presse traten, drehte sich alles um die beiden neuen Spieler des 1. FC Köln. Das so eminent wichtige Heimspiel im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) gegen den Tabellennachbarn Arminia Bielefeld rückte angesichts der Verpflichtungen zweier solch prominenter Akteure in den Hintergrund.

Dabei geht es für die Geißböcke um sehr viel mehr, als nur den ersten Heimsieg seit dem 29. Februar 2020. „Gefühlt ist es das 125. Endspiel für uns“, fasste Sportchef Heldt das Auf und Ab zusammen. Dem 51-Jährigen dürfte klar sein, dass sich im Falle einer Niederlage gegen den Aufsteiger die Lage des FC und von Trainer Gisdol zuspitzt. Gesetzt den Fall, dass sich Hertha BSC nach dem Trainerwechsel aufgrund der hohen Qualität im Kader fängt, würde der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz und damit zur Arminia auf fünf Punkte anwachsen. Und im Rücken des FC rührt sich der 1. FSV Mainz 05. „Bielefeld ist stabil. Es wird eine große Aufgabe sein. Sie werden immer unterschätzt, aber sie machen es richtig gut“, lobte Gisdol den Gegner, der den Kölnern beim 0:1 im Hinspiel schon richtig weh getan hatte.

Auch deshalb ist der FC-Coach froh, mit Meyer und Dennis zwei neue Alternativen im Kader zu haben: „Ich gehe nach den ersten Trainingseindrücken davon aus, dass beide im Kader dabei sein werden, weil sie in einem sehr guten körperlichen Zustand sind. Sie sind definitiv Optionen.“ Zumal Stürmer Dennis ein Spielertyp mit viel Zug zum gegnerischen Tor ist, den Gisdol so bislang nicht in seinem Team hatte. Der Trainer bangte am Freitag noch um den Einsatz von Kapitän Jonas Hector, Sava Cestic und Rafael Czichos.