„Das war eine sehr bittere Niederlage“ Stimmen zum FC-Spiel

Köln · Mit 0:1 hat der 1. FC Köln das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim verloren. Und das auch verdient. Die Stimmen zum Spiel.

Niederlage vom 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim
Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Zwar hat der 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim ein Debakel verhindert, wirklich zufrieden konnten die Kölner mit dem Auftritt vor allem in der ersten Halbzeit aber nicht sein. Die Stimmen zum Spiel.

Anthony Modeste: Es gibt so Tage, an denen es nicht so gut funktioniert. Wir haben es als Mannschaft immer wieder versucht, aber es hat nicht gereicht. Es ist eine sehr bittere Niederlage. Jetzt müssen wir dran bleiben. Wir hatten ja Chancen, aber es hat einfach nicht gereicht. Hoffenheim ist schon eine gute Mannschaft. Heute war es als Stürmer schwer für mich. Ich hatte aber Möglichkeiten. Wir wollen so schnell wie möglich die 40 Punkte haben. Heute haben wir keine geholt. Wir haben ja noch neun Spiele, dann gucken wir mal.

1. FC Köln – TSG Hoffenheim
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Marvin Schwäbe: Beim Gegentor haben wir den Gegenspieler leider für einen Augenblick aus den Augen verloren. Ansonsten haben wir ein gutes Spiel gezeigt und hatten viel Ballbesitz. Wir haben bis zum Ende gekämpft, stehen heute aber mit leeren Händen da. Die Hoffenheimer Stürmer haben es uns heute schwer gemacht. Nichtsdestotrotz haben wir gut dagegengehalten. Es war eine enge Partie. Für mich war es heute eine besondere Begegnung gegen meinen ehemaligen Verein. Den Torhütertrainer kannte ich noch von früher. Es war schön, ein paar bekannte Gesichter wiederzusehen.“

Salih Özcan: Große Unterschiede hat man zwischen den Teams heute nicht gesehen. Im Vergleich zum ersten Spiel war das heute wie Tag und Nacht. Wir hatten unsere Chancen, die wir am Ende nicht genutzt haben. Solche Spiele passieren halt. Wir müssen weiter an unserer guten Leistung arbeiten und dann im Derby alles geben. Wir wissen ja, dass Hoffenheim spielerisch, aber auch individuell eine gute Mannschaft ist. Wir wollten wieder über unsere Intensität kommen. Das haben wir ganz gut gemacht und Torchancen kreiert. Hoffenheim hat auch die Qualität, ihre wenige Chancen zu nutzen. Jonas gibt der Mannschaft auf jeden Fall die nötige Ruhe. Jeder, der von der Bank kommt hat die Qualität, der Mannschaft zu helfen.

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Foto: dpa/Marius Becker

Steffen Baumgart: Es hat viel funktioniert heute. Ich habe eine sehr, sehr gute Kölner Mannschaft gesehen, die dann am Ende durch eine super gespielte Hoffenheimer Situation verliert. Wir können gerne darüber diskutieren, dass wir unsere Chancen besser verwerten hätten müssen. Aber wir hatten sie und haben ein sehr, sehr gutes Spiel gegen einen Champions-League-Kandidaten gemacht. Und ich muss sagen, so wie meine Jungs gefightet und gemacht haben, war es nicht nur ein hochintensives, sondern auch ein sehr gutes Spiel. Ich hätte mich über ein Unentschieden gefreut, das wäre am Ende vielleicht auch gerecht gewesen. So müssen wir mit dem Ergebnis umgehen, es geht weiter. Wir werden immer Fehler machen, es wird immer Sachen geben, an denen wir arbeiten – aber es gab auch viel Positives. Ich möchte den Fußball sehen, für den ich gerne ins Stadion gehe und bezahle, den haben die Jungs gezeigt. Wir hätten das ein oder andere Tor kriegen können, aber auch machen können – das ist mutig. Und so werden wir es auch weiter spielen.

Julian Chabot: Wir wussten, was mit Hoffenheim auf uns zukommt, dass mit ihrer Qualität vorne auch offene Räume und Lücken da sein würden. Es war ein ausgeglichenes Spiel, wir hatten unsere Chancen – ein Punkt wäre verdient gewesen. Aber am Ende haben die gewonnen, die ein Tor mehr gemacht haben. Wer mehr Tore macht, gewinnt das Spiel, das war am Ende Hoffenheim. Ich denke, wir können trotzdem daran anknüpfen, mit der Leidenschaft, mit der wir gespielt haben. Großen Respekt auch an die Fans – es war toll heute wieder ein fast volles Stadion zu haben, gerade bei meinem Debüt. Ich denke, nächste Woche können wir ihnen mit dem Derby-Sieg dann noch mal eine Freude machen.

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