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Rhein-Energie-Stadion: 1. FC Köln erhält bei Pacht Hilfe von der Stadt

Rhein-Energie-Stadion : 1. FC Köln erhält bei Stadionpacht Hilfe von der Stadt

Der 1. FC Köln hat in Verhandlungen mit der Stadt eine nachträgliche Reduzierung der Pacht für das Rhein-Energie-Stadion erwirkt. Der Club spart so eine Millionensumme

Der finanziell angeschlagene Fußball-Bundesligist 1. FC Köln bekommt Hilfe von der Stadt. Der Traditionsclub darf sich über eine Reduktion der Pacht für das Rhein-Energie-Stadion freuen. Die Entscheidung gilt rückwirkend ab Beginn der Pandemie im März 2020 und auch für die kommende Saison, solange Zuschauer ausgeschlossen bleiben.

"Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass die Spiele in dieser Zeit ohne Publikum stattfinden mussten", teilte das Büro der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker am Mittwoch mit. Die Pacht werde für die beiden Jahre um 50 Prozent reduziert, die Betriebskostenpauschale um 15 Prozent.

"Wir sind der Stadt Köln, insbesondere Stadtkämmerin Prof. Dr. Dörte Diemert, sehr dankbar. Es war eine enorme Leistung, die Gespräche auf vertrauensvolle Art und Weise zu führen. Die Verhandlungen waren hart - trotzdem konnten wir so eine sehr faire Lösung finden, die für uns Planungssicherheit bedeutet", sagte FC-Präsident Werner Wolf.

Die Pacht für das Stadion beträgt pro Jahr in der Bundesliga regulär 7,895 Millionen Euro netto. Hinzu kommt eine Betriebskostenpauschale in Höhe von netto 1,525 Millionen Euro (Saison 2019/20) beziehungsweise 1,575 Millionen Euro (2020/21).

Die Pachtreduktion greift für die kommende Saison, solange die pandemiebedingten Zuschauerbeschränkungen andauern. Für den Fall einer Teil-Öffnung für Zuschauer ist eine schrittweise Erhöhung der Pacht vorgesehen. Die Gremien der Stadt Köln und der Kölner Sportstätten GmbH müssen der Einigung noch zustimmen.

(SID)