Was passiert auf dem Transfermarkt? So reagiert der 1. FC Köln auf die Abgänge

Köln · Nach Rafael Czichos haben auch Sava Cestic und Jens Castrop den 1. FC Köln verlassen. FC-Trainer Steffen Baumgart äußerte sich zu möglichen Transfers.

Was passiert auf dem Transfermarkt?: So reagiert der 1. FC Köln auf die Abgänge
Foto: dpa/Marius Becker

Rafael Czichos, Sava Cestic und Jens Castrop - drei aktuelle Spieler haben den 1. FC Köln in der Winter-Transferperiode bereits verlassen, davon zwei Innenverteidiger. Durch die Erkankung von Jorge Meré stehen FC-Trainer Steffen Baumgart gegen Hertha BSC am Sonntag nur noch zwei etatmäßige Innenverteidiger zur Verfügung. Trotz des personellen Engpasses sieht Baumgart allerdings keinen Handlungsbedarf. „Wir sind davon überzeugt, dass wir Spieler haben, die jederzeit auf der Innenverteidigerposition spielen können. Zum Beispiel. Kingsley Ehizibue und Benno Schmitz“, sagt Baumgart. „Wir könnten auch auf eine Dreierkette umstellen, in der Jannes Horn auf links spielt. Wir haben genug Möglichkeiten.“

Und das gilt offenbar nicht nur für die Innenverteidigung. Auch auf den anderen Positionen wird es Stand jetzt keine Veränderungen geben. „Wenn alles optimal läuft – und wir haben das Ziel, im DFB-Pokal zum Finale nach Berlin zu fahren – dann haben wir noch 21 mögliche Partien. Das heißt, wir haben maximal drei Monate Spielzeit vor uns“, sagt Baumgart. Der Trainer betont, dass neue Spieler auch erst einmal Fuß fassen müssten und das mitunter mehrere Wochen dauern könnte. „Dann haben wir nur noch acht Wochen Spielzeit. Deswegen haben wir die klare Absprache, dass wir mit den Jungs, die da sind, sehr gut durch die Saison kommen und es den Jungs auch zutrauen“, sagte der Kölner Coach und unterstrich noch einmal die Bedeutung der eigenen Youngster: „Wir haben uns ganz klar dafür ausgesprochen, dass wir unsere jungen Spieler weiter fördern wollen. Dass wir sie weiter mit nach vorne schieben wollen.“

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Ganz ausschließen möchte der Trainer mögliche Transfers aber dann doch nicht. „Wir wissen auch, dass die Periode bis Anfang Januar läuft. Falls da doch noch größere Dinge wie Verletzungen kommen, wissen wir, wie wir reagieren können“, sagt Baumgart. Zu den größeren Dingen könnten auch weitere Abgänge gehören. „Wir haben immer gesagt, wenn für einen Spieler etwas kommt, unterhalten wir uns“, sagt Baumgart. „Wir unterhalten uns über alles. Das bedeutet aber nicht, dass wir jeden Spieler bei einem Angebot auch abgeben.“