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So sieht die aktuelle Kaderplanung des 1. FC Köln aus

Status quo : So sieht die aktuelle Kaderplanung des FC aus

Der 1. FC Köln steht vor einer schweren Saison. Viele Spieler werden den Verein verlassen, darunter auch einige Leistungsträger. So ist der aktuelle Stand in der Kaderplanung.

Zahlreiche auslaufende Verträge, klamme Kassen, begehrte Spieler und ein neuer Trainer mit taktisch neuer Ausrichtung. Dazu noch die Querelen um Horst Heldt, seine Entlassung und die Interimslösung mit Jörg Jakobs. Die Verantwortlichen des 1. FC Köln stehen aktuell vor einer schweren Aufgabe. Sie müssen trotz finanzieller Engpässe eine schlagkräftige Truppe für die kommende Spielzeit in der Bundesliga formen, gleichzeitig aber vermutlich einige Leistungsträger ziehen lassen, um Geld in die leeren Kassen zu spülen. Wie ist der Satusquo des aktuellen Kaders?

Diese Spieler könnten oder werden den FC verlassen

Fakt ist: Insgesamt laufen sechs Leihen des aktuellen Kaders aus. Dazu kommen die auslaufende Verträge von Marco Höger und Salih Özcan. Während der frisch gebackene U21-Europameister Özcan den Verein verlassen will, hat der FC den Vertrag mit Höger nicht verlängert. Laut „Sport Bild“ will FC-Coach Steffen Baumhart Özcan halten. Auf der anderen Seite benötigt der FC Transfereinnahmen von 20 bis 30 Millionen Euro und wird daher Leistungsträger verkaufen müssen. „Dass der eine oder andere geht, können wir nicht ausschließen“, sagte FC-Vize Eckhard Sauren erst kürzlich. Offenbar befindet sich ein Deal mit dem VfL Wolfsburg auf der Zielgeraden. Demnach soll Sebastiaan Bornauw den Verein nun doch für rund zehn Millionen Euro verlassen. Auch für Ellyes Skhiri gibt es konkrete Angebote. Eine acht-Millionen-Euro-Offerte von Lyon hat der FC abgelehnt. Weiteres Interesse gibt es auch aus der Premier League mit West Ham United. Dimitrios Limnios könnte wieder nach Griechenland zurückkehren. Es liegen wohl Leih-Angebote vor.

Diese Spieler sind aktuelle Verkaufskandidaten beim FC

Noch einige weitere Spieler würden dem FC Einnahmen bringen. Ondrej Duda wird mit einem Marktwert von 8 Millionen Euro geführt, Noah Katterbach mit 5,5 oder Sebastian Andersson ebenfalls mit 5,5 Millionen Euro. Fakt ist: Kein Spieler ist unverkäuflich, wenn der Preis stimmt. „Es ist schwer, das Corona-Minus aufzufangen. Wir brauchen aber keine Spieler unter Wert abgeben“, sagte Sauren. Viel hängt bei den Verkäufen von den Neuzugängen ab. Bislangs teht nur Dejan Lubicic als Neuverpflichtung fest. Mit Timo Hübers und Marvin Schwäbe stehen zwei weitere Verpflichtungen vor dem Abschluss und auch mit Mark Uth sei man schon weit, heißt es. Laut „Bild“ soll sich der Angreifer mit dem FC auf einen Zwei-Jahres-Vertrag verständigt haben. Demnach soll er ein Gehalt von rund 1,7 Millionen Euro einstreichen. 

Diese Spieler werden mit dem FC in Verbindung gebracht

Und dann gibt es noch die großen Fragezeichen. Max Meyer kam beim FC nicht so wirklich zum Zug, könnte aber nach möglichen Abgängen von Ellyes Skhiri und Salih Özcan eine größere Rolle spielen. Dazu kommen einige Leihspieler, die zum FC zurückkehren. Spieler wie Marcel Risse, deren Vertrag im kommenden Jahr ausläuft, die aber in den Kölner Planungen wohl keine Rolle mehr spielen. Ähnlich sieht es bei Vincent Koziello und Louis Schaub aus. Risse wird wohl bei der Viktoria bleiben. Anders sieht es bei Spielern wie Anthony Modeste aus. Der Franzose hat noch bis 2023 Vertrag, ist aber weit von seiner Form entfernt.

Wer bleibt also beim FC?

Wie gesagt, kein Spieler ist unverkäuflich, wenn der Preis stimmt. Ein Abgang von verdienten FC-Profis wie Jonas Hector oder Timo Horn ist unwahrscheinlich. Dennoch wird Köln verstärkt auf den eigenen Nachwuchs setzen müssen. Die Zukunft gehört sicherlich Spielern wie Tim Lemperle oder Marvin Obuz. Jan Thielmann hat seinen Vertrag erst kürzlich verlängert.